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Text der Bauanleitung für das Echtdampflokomotivmodell U 10 SKGLB

Dokumentation

Herzlichen Glückwunsch zum Erwerb dieser wunderschönen Lokomotive. Wir bedanken uns für das Vertrauen, das Sie unseren Produkten entgegenbringen. Diese Maschine haben Sie als Bausatz erworben. Sie  werden hier einiges an Arbeit investieren müssen, aber es wird auch viel Freude bereiten.
Die “U” ist eine typische Österreichische Schmalspurlokomotive, die es in einer großen Vielfalt auf den Strecken gab.
Durch das Baukastensystem geben wir Ihnen die Möglichkeit, die eigene Wunschlokomotive zu bauen. Natürlich ist es und nicht möglich für jede Type auch die richtige Beschriftung zu erstellen. Sollten Sie Bilder oder Vorlagen Ihrer Lokomotive habe, so sind wir bereit Ihnen den Beschriftungssatz, soweit es möglich ist zu erstellen. An den Gehäusen sind keine Löcher für Lampen und besondere Teile vorhanden, da kaum eine Lokomotive der anderen gleicht. Die muss der Modellbauer, also Sie selber anbringen. Wir denken das ist keine unüberwindliche Hürde..
Diese Maschine hat bereits eine Zylinderentwässerung und eine Möglichkeit, Wasser nach zu speisen, sofern  diese eingebaut wird. (Siehe Neuheiten Prospekt) Wir bieten vier verschiedene Lampen zum Nachrüsten Ihrer Wunschlokomotive, sowie einen Nummernhalter für die Montage auf dem Kesselscheitel und für die Rauchkammertüre. Mit dieser Ausgabe wird die Reihe um die Version der  SKGLB erweitert.

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Man beginnt am besten mit der Montage der Hebel  28 auf die Entwässerungswelle 27. Der Hebel wird auf die Welle geschraubt und später mit einer Mutter 14 gekontert. Der Hebel wird so ausgerichtet, wie folgende Skizze es zeigt.

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In der Abb.3 sieht man die montierten Enwässerungshe-bel auf den Entwässerungswellen. Die Hebel werden mit den Muttern angekontert.
Kontrollanfräsung um von Aussen die Lage der
Entwässerungswelle zu sehen.

Die Entwässerungswellen werden nun von der Stopfbuchsenseite  in den Zylinder eingeschoben, Dichtung 3 mit etwas Öl auflegen und unter den Hebel  schieben und den Deckel 6 mit der Ausfräsung über den Hebel legen.
Der Deckel wird mit den Sechskantschrauben 5 noch nur leicht angeschraubt. Der Deckel hindert nun die Welle am Herausfallen und hält sie so an ihrer vorgesehenen Position. Abb.5
Jetzt wird der Kolben mit der Kolbenstange voran in den Zylinder und durch den Zylinderdeckel gesteckt, und geprüft, ob  er sich sauber ohne Klemmen bewegen läßt.
Die Sechskantschrauben können festgezogen werden. Es ist ratsam, den Kolben vorher etwas ein zu ölen. Bitte die Schrauben nicht anknallen, sondern nur gut anziehen. Wie sagt man so schön? Nach fest kommt ab!!! Nun sollte sich der Kolben ohne Klemmen bewegen lassen. Im Anschluss wird die Kolbenpackung (Kolbenring) eingebracht. Man  nimmt das mitgelieferte Spezial- Teflonband und zwirbelt eine Schnur. Abb. 6

Das Teflonband wird zwischen den Fingern zu einer Schnur  gezwirbelt. Erst abschneiden, wenn der Kolben voll ist . (Abb.6) Diese Teflonschnur wickelt man in den Kolbeneinstich. Von Anfang an achtet man auf eine straffe Wicklung. Abb.7
Ist der Kolbeneinstich voll, wird mit dem Daumennagel noch so lange weiterverdichtet und dabei eingewickelt, bis ein richtig fester Kolbenring entsteht. Abb.8

Dieser Ring muss so gewickelt werden, dass er nachher gegen die Zylinderwand absolut abdichtet.

Sie werden nun fragen, warum dieser Aufwand, warum nicht gleich einen ganzen Ring aus Teflon drehen? Die Antwort ist einfach: Teflon nimmt wie jeder Kunststoff mit der Zeit Wasser auf und läßt diesen quellen. Teflonband hingegen hat durch seine geringe Masse nur wenig Möglichkeit um viel Wasser aufzunehmen. Zudem lagert sich mit der Zeit etwas Öl in die Windungen der Packung ein und gibt somit eine gute Notschmierung. Der Verschleiß solch einer Kolbenpackung ist erstaunlich niedrig. Es ist nicht selten, dass Zylinder erst nach mehr als 400 Kesselfüllungen, neu gepackt werden mußten.

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Ist der Kolben fertig gewickelt , kommt in den Zylinder etwas säurefreies Maschinenöl. Man führt nun den Kolben mit der Kolbenstange voran und steckt ihn durch den Kolbendeckel. Während der Kolben in den Zylinder eingeschoben wird, drückt man mit einem angespitzten Streichholz oder Zahnstocher das Teflonband mit ein. Zuletzt noch ein kleiner Schlag mit einem Kunststoffhammer und drin ist er. Das Zuviel an Teflon wird dabei abgeschert. Jetzt noch ein Tropfen Öl und mit dem Zylinderkopfdeckel und Dichtung  wird der Zylinder geschlossen. Zum Verschrauben benützt man die Sechskantschrauben 5. Bewegt man den Kolben, so muss er leicht und ohne Klemmen bewegt werden können und das nur mit den Fingern an der Kolbenstange, keine Zange oder ähnliches verwenden!. Nun setzt man die Stopfbuchse 7 mit Stopfpackung aus Teflon ein.
Vom Teflonband  nimmt man ca.5 cm, zwirbelt es zu einer Schnur und drückt es mit einem kleinen Uhrmacherschraubenzieher oder flach angespitzten Streichholz zwischen Kolbenstange und Gewinde des Zylinderdeckels. Abb.5

Über die Kolbenstange wird nun die Stopfbuchse 7 gesteckt und mit den Fingern angezogen. Beim Verdichten der Packung drückt sie auf die Kolbenstange und dichtet diese ab. Zwischen dem Sechskant der Stopfbuchse und dem Zylinderdeckel muss jetzt noch ein Spalt von ca. 1mm sein. Zylinder mit Dichtung und Zylinderkopfdeckel schliessen und mit den Schrauben 5 zuschrauben.
Wie prüft man nun, ob alles richtig gemacht wurde? Ob der Zylinder seine Arbeit richtig tut?
Man schiebt den Kolben an das Ende des Zylinders, bis er am Zylinderkopfdeckel anstösst. Man verdreht die Entwässerungswelle so, dass der Zylinder abgeschlossen ist. Mit dem Daumen hält man den Steuerschlitz, der über dem Kolben ist,  fest zu, mit der anderen Hand versucht man den Kolben herauszuziehen. Man wird einen deutlichen Kraftaufwand spüren. Lässt man nun den Kolben los, sollte er wieder Richtung Ausgangslage zurückgehen. Er muss nicht unbedingt bis an den Zylinderdeckel stossen. Das gleiche wird beim zweiten Zylinder gemacht.
Nun werden die Stehbolzen 8 mit dem kurzen Gewinde voran, in den Schieberspiegel eingeschraubt und mit einer kleinen Zange ohne Riffelung festgezogen. Darüber kommt eine eckige Dichtung und  ein Schieberkasten mit der Schieberführung nach aussen. Der Schieberkasten wird über Eck mit zwei Muttern vorerst gesichert. Abb.10
Das Schieberplättchen wird in den Steuerschieber leichtgängig eingepasst. Den Steuerschieber legt man in den Schieberkasten und schraubt von aussen  die Schieberstange vorerst ein Stück ein. Sollte noch ein Grat an der Bohrung  sein, bitte mit einer kleinen runden Nadelfeile entfernen. Nun wird mit der gleichen Prozedur die Stopfbuchse 16 eingesetzt.
Die Schieberstangenführung wird über die Schieberstange auf den Schieberkasten gesteckt und mit der Madenschraube 19 gesichert.

Bei  der Montage des mittleren Stehbolzens, wird zuerst der Dampfnippel eingeschraubt , der Stehbolzen mit Schraubensicherungslack eingedreht und nach ca. 10 Min der Dampfnippel wieder herausgedreht.

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In den Achslagerausschnitten am Rahmen wird die Farbe mit einer Nadelfeile entfernt und die Vierkantlagerbüchsen mit der Bohrung nach unten eingesetzt. Unter die vorderste Lagerbüchse werden die beiden Bolzen mit Federn eingesetzt.  Siehe Zeichnung Blatt2

Durch die Lager werden die Achsen durchgesteckt. Auf die Achsen kommt jeweils eine Scheibe “A”. Auf der linken Seite werden die Räder auf die Achse geschoben und mit den Innensechskantschrauben 43 auf der Achse fest aufgeschraubt. Nun wird die Kuppelstange aufgelegt, die Treibstange darüber zwischen Kurbelbolzen und Treibstange montiert. Eine Kurbel montieren, mit der Sechskantschraube und der Mutter befestigen. Die Kuppelstange läuft am Treibzapfen auf der Buchse der Treibstange. Auf der anderen Seite werden  die Räder aufgesteckt um 90° verdreht und das Treibrad festgeschraubt. Die beiden Kuppelräder werden mit der Schraube nur leicht angezogen, so, dass man sie noch verdrehen kann. Die Kuppelstange wird mit der Treibstange aufgelegt, dabei die Kuppelräder solange verdrehen, bis die Kuppelstange über die Öse fällt. Prüfen ob alles hakelfrei läuft eventuell die beiden Kuppelräder nach richten. Ist alles in Ordnung, dann werden die beiden Kuppelräder ebenfalls festgezogen. Geht man so vor, sollte sich das Fahrwerk leicht auf dem Gleis schieben lassen. Abb.14

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Die Sechskantschraube 23 mit den Scheiben in die Befestigungsgewinde des Zylinders zwei Umdrehungen einschrauben. Die Gewindenippel mit der Kupferdichtung in die entsprechenden Gewinde am Zylinder und Schieberkasten einschrauben. Die Nippel am Zylinder festziehen, jedoch am Schieberkasten um eine Umdrehung locker lassen. Auf die O- Ringe etwas Öl geben und mit den Abdampfwinkeln (Zylinder) und Zudampfnippel (Schieber-kasten) zusammenstecken. Die Befestigungsschlitze am Rahmen mit einer Nadelfeile von der Farbe befreien. Die Zylindereinheit über den Rahmen in die Schlitze einführen. Die Zylinder waagerecht ausrichten und die Schrauben anziehen. Jetzt können die Dampfnippel am Schieberkasten ebenfalls angezogen werden. Mit den Gelenkschrauben wird die Verbindung zu den Treibstangen hergestellt. Treibstangen durch nachbiegen an den Kreuzkopf anpassen. Als letztes wird die Entwässerungsstange mit der Biegung nach vorne, mit den Bundschrauben an die Entwässerungswelle angeschraubt. Siehe Abb. 16

Die Wippe für die Deichsel sollte bereits vor den Räder eingebaut werden. Bei den Speichenrädern könnte sie später auch noch eingebaut werden, bei den Scheibenrädern ist es nicht mehr möglich!!

Die Gelenkstange 70 wird in die Kugel 73 eingeschraubt und mit Schraubensicherungslack gesichert. Diese Einheit wird in die Kugelpfanne der Deichsel gelegt, die Kugelhalterung darüber gelegt und mit den Schrauben 5 festgeschraubt. Die Kugel muss sich leicht bewegen lassen. Jetzt wird die Deichsel von unten mit der Bundschraube 77 auf die Wippe geschraubt. Die Kugel 67 wird in die Pfanne des Führerstandsbleches gelegt und mit der Kugelhalterung und Schrauben von unten festgemacht. Auf die Gelenkschraube kommt die Feder, die Platte 66 wird mit der Kugel eingefädelt und am Rahmen mit den Schrauben und Scheiben festgeschraubt. Die Gelenkstange wird gesichert mit der Scheibe und dem Splint.  Abb.18

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Mit den Sechskantschrauben 5 werden die beiden Schwingenteile  57 und 58 alternativ 59 und 60  zusammengeschraubt, dabei mit den Distanzhülsen 61 auf Abstand gehalten. Die Schrauben werden vorerst nur mit einem Gang eingeschraubt. So bleibt noch Platz die Schieberschubstange mit den Zapfen in die Gleitführung einzusetzen. Jetzt werden die Schrauben festgezogen. Durch Auf- und Abwärtsbewegung prüft man den klemmfreien Lauf. Es wäre Zufall, würde es sofort passen. Schwinge nochmals öffnen und gegebenenfalls nacharbeiten. Nacharbeiten?. Ja, es ist sogar dringend nötig, in der Schwinge einen sauberen Lauf zu erreichen, sonst würde ein Servo die Umsteuerung nicht bewegen können.. Im Regelfall drücken die  Zapfen der Schieberschubstangen an der Stirnseite und das sieht man an den Glanzstellen. Etwas nachfeilen bis ein einwandfreier Lauf möglich ist. Erst dann kann man die Steuerung weiterbauen. Abb. 20

Bei der Montage darauf achten, dass die Vertiefungen in den Schieberschubstangen nach außen zeigen. Diese Vertiefungen kann man mit etwas Farbe RAL 3002 oder unserer Reparaturfarbe Bestell Nr. 20001 auslegen. Nun wird die Kurbelstange 55 eingebaut und mit einem Gewindebolzen 53 beweglich fixiert. Das Gestell 56 muß mit der Schwinge zusammengepasst werden. Sollte die Schwinge zu breit sein, kann an den Stirnseiten der Schwingenzapfen etwas nach gefeilt werden. Diese beiden vormontierten Schwingeneinheiten werden mit dem Voreilhebel 64 ergänzt. Mit je zwei Sechskantschrauben45 und Scheiben 81 werden diese an den Schwingenhaltern angeschraubt und ausgerichtet. Die Schwinge wird mit der Kurbelstange und der Kurbel verbunden. An der Schwinge wird die Verbindung mit einem Gelenkbolzen und an der Kurbel mit einer Sechskantschraube mit flachem Kopf vorgenommen. Mit der Lenkerstange 65 wird der Voreilhebel mit dem Kreuzkopf verbunden. Zeichnung 3.

Abb. 21 zeigt deutlich, wo welche Teile ihre Position haben müssen. Achten Sie darauf, dass alle Schraubenbolzen leicht in die Bohrungen gehen. Keine Schraube mit Gewalt eindrehen, sonst kann sie nicht mehr herausgeschraubt werden. Durch das Vernickeln können unter Umständen die Bohrungen etwas enger geworden sein. Mit einer kleinen runden Nadelfeile kann das behoben werden. Zuletzt wird die Umsteuerwelle in die Ösen des Gehäuses einge-schoben. Auf die Welle kommen nun die Aufwurfhebel, die mit den Hängeeisen und der Schieberschubstange verbunden werden. Ebenfalls auf Leichtgängigkeit achten.
Jetzt schiebt man die beiden Schieberschubstangen in eine äußerste Position oben oder unten und zieht die Innensechskantschrauben in den Aufwurfhebeln fest. Kontrollieren ob der Ausschlag beider Hebel gleich ist und notfalls nachstellen. Abb.22

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Man dreht den Treibzapfen des Treibrades in den untersten Punkt, öffnet die Klemmschraube der Kurbel und dreht diese nach hinten bis an der Innenseite der Kurbel der volle Durchmesser der Messingnabe zu sehen ist.Die Schraube wird angezogen. Durch Drehen der Räder muß der Steuerschieber 5 mm Hub machen. Solange einstellen, bis dies auf beiden Seiten erreicht ist, dann die Schraube endgültig anziehen und die Mutter ankontern. Abb. 23.



Die Schieberstangen legt man  in die unterste Stellung der Schwinge. Durch vorwärtsdrehen der Räder sieht man, welche Stellung  die Steuerschieber haben. Den Schraubenbolzen lösen und am Steuerstangenkopf die Steuerstange nach innen oder außen drehen solange, bis der Steuerschieber bei Bewegung vorne und hinten die Steueröffnung gleich weit aufmacht. Siehe Abb.34 Pos.2+5 Das gleiche macht man in Rückwärtsfahrtstellung, also Schieberschubstangen nach oben. Sollte sich ein Unterschiedergeben bei der Einstellung, dann kontrollieren, ob die Schieberschubstange bei waagerechter Lage  durch den Mittelpunkt der Schwingen geht. Wenn nicht, muss der Schwingenlagerbock entsprechend verschoben werden.
Abb. 21 Seite 7
Noch ein Tropfen Öl auf die Steuerfläche und der Schieberkasten kann geschlossen werden. Eine Abildichtung 7 auflegen, Schieberkastendeckel 2 darauf und mit den Muttern 1 über Eck schließen. Dabei erst die Schrauben locker andrehen und dann über Eck festdrehen damit sich nichts verkantet und verzieht. Abb. 24

Hat man Druckluft bis max. 3 bar zur Verfügung, so kann man nach gutem Ölen mit säurefreiem Öl einen Probelauf machen. Die Einstellung kann dann nochmal optimiert werden.

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Zwei Muttern am Zylinderdeckel werden wieder entfernt. Über die Stehbolzen werden die Laschen der Hauben gesteckt, die Haube ausrichten und die Muttern wieder aufschrauben und festziehen. Durch diese Hauben bekommt die Maschine den Charakter  schräg liegender Zylinder. Abb. 26

Für die Entwässerung wird ein Super- Microservo  verwendet. In die zweite Bohrung des Servohebels wird ein Gewinde M2 geschnitten und eine Gelenkschraube eingesetzt.

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Zuerst wird das Puffergehäuse in die Pufferbohlen eingesteckt und mit der Mutter M4 festgeschraubt. Dann schiebt man eine Druckfeder über den Puffer, steckt diesen in das Puffergehäuse und schraubt eine Mutter M2 darauf. Der Puffer soll sich leicht drücken lassen, evtl die Farbe entfernen. Mit der Sechskantschraube M3 wird die Anhängeöse angeschraubt. Mit den schwarzen Schrauben schraubt man nun die Pufferbohlen an den Rahmen.
Die verbliebenen Bohrungen an der vorderen Pufferbohle dient zum Anschrauben der Schienenräumer. Alternativ, je nach Loktyp kann auch ein Winkelprofil wie in Abb.26 montiert werden.
Damit wäre das Fahrgestell geschafft. Nun gehts auf zum Kessel, damit die Maschine Dampf bekommt.

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Der Armaturenblock am Dampfkessel ist in der Mitte abgeteilt. Die linke Seite ist für die anzeigenden Armaturen, wie Wasserstand und Manometer vorgesehen. Der rechte Teil dient zur Dampfentnahme, wie Pfeife usw.
Auf die beiden Eckstücke werden die Kontermuttern aufgeschraubt, eine Kupferdichtung aufgelegt und auf das Gewinde zwei Lagen feines Teflonband gewickelt. Die beiden Eckstücke  werden eingeschraubt, ausgerichtet und mit den Kontermuttern angekontert.
Sollten die beiden Eckstücke nicht absolut fluchten, werden sie durch leichtes Klopfen mit einem Hammer und einem Stück Holz ausgerichtet. Vorher muss allerdings die Kontermutter angezogen sein. Ist die Flucht hergestellt, wird von oben das Glasrohr  eingeführt und gleichzeitig die beiden Stopfmuttern mit aufgefädelt. Aus dem Teflonband wird wieder eine Schnur von ca. 6 cm gezwirbelt. Diese drückt  man mit einem kleinen Schraubenzieher oder einem angespitzten Streichholz um das Glasrohr herum in die Stopfmutter. Abb. 36

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Beim Stopfen wird die Mutter weitergedreht, um eine gleichmäßige Lage zu bekommen. Die Stopfmutter mit den Fingern anziehen, dann mit dem Gabelschlüssel eine viertel Umdrehung, so sollte es dicht sein. Mit einer Verschluß-schraube  und einer Kupferdichtung den Wasserstand schließen. Es ist nie verkehrt, immer eine Lage Teflonband auf das Gewinde zu geben. Abb.37

Über das Hahngehäuse wird der O- Ring 102 geschoben und mit der Dampfleitung voran durch den Flansch am Stehkessel gesteckt, wobei die Dampfentnahmebohrung nach oben zeigt. Auf der anderen Seite in der Rauchkammer kommt die Dampfleitung wieder zum Vorschein. Mit den Sechskantschrauben 69 wird das Hahngehäuse 103 mit dem Flansch am Kessel verschraubt. Man kennzeichnet mit einem Bleistift die  Lage  der  Dampfentnahmebohrung um ein Verdrehen zu vermeiden. Der Innengewindenippel 105 wird mit einer Kupferdichtung 104 in die Bohrung des Hahngehäuses eingeschraubt und festgezogen. Die Stopfmutter wird über die Spindel gesteckt und mit einer gezwirbelten Teflonschnur (wie beim Wasserstand) als Stopfpackung abgedichtet. Auf das Befestigungsgewinde der Hahnspindel kommt eine Mutter, dann der Dampfhebel und wieder eine Mutter, die dann je nach Lage gegeneinander gekontert werden. Abb.39  

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In der Rauchkammer wird der O-Ring 111 in die ringförmige Vertiefung gelegt, die sich ergibt zwischen dem Flansch und der Dampfleitung des Dampfhahngehäuses. Auf  den senkrecht nach unten verlaufenden Gewindestutzen des Dampfflansches ist die Überhitzerleitung gelötet. Der Dampfflansch wird  mit den Sechskantschrauben M2x4 verschraubt. Das andere Ende der Überhitzerleitung wird später mit dem Zudampfanschluss des Fahrgestelles verschraubt.
Das Ölergehäuse wird oben mit dem Ölerdeckel und O-Ring 8 mm verschlossen. Unten wird die Ablaßschraube 112 mit dem O-Ring eingeschraubt.  Das Handrad wird auf die Spindel geschraubt und mit der Hutmutter angekontert. Die Stopfbuchse wird auf die Spindel geschoben, zwei Zentimeter Teflonschnur auf das Gewinde der Spindel und beides in das Ölergehäuse eingeschraubt. Der Nippel 168 wird mit einer Kupferdichtung in das Ölergehäuse eingeschraubt und festgezogen. Auf den längeren Gewindestutzen kommt die Kontermutter mit einem Kupferring. Auf das Gewinde werden zwei Lagen Teflonband gelegt und das Ganze durch die Kesselwandbohrung in die Gewindebohrung der Überhitzerschlange eingeschraubt.  Mit den Verschlußscheiben  167 wird die obere Kesselbohrung verschlossen. Abb.41

Der so montierte Kessel wird nun aufgesetzt und die Überhitzerschlange mit dem Zudampf am Fahrgestell verbunden. Die  Rauchkammertüre wird nun auf den Kessel gesteckt und seitlich mit je einer Schraube 69 schwarz verschraubt. Der Winkel an der Rauchkammer wird mit dem Winkel der Pufferbohle verschraubt. Das geschieht ebenfalls mit den Schrauben 69 schwarz und den Muttern 14.

Um das Gewinde der Düse wird eine Lage Teflonband gelegt und in das Düsenstück eingeschraubt. Das Düsenstück steckt man in den Rohrbrenner und sichert dieses mit der Schraube 43. Der Brenner wird in das Flammrohr des Kessels geschoben, gerade ausgerichtet und mit der Schraube 5 gesichert.
Das Gaseinfüllventil wird mit der Dichtung 132 in den Gastank eingeschraubt. Der Gashahn wird in die ver-bliebene Gewindebohrung mit der Kontermutter, einer Kupferdichtung und einer Lage Teflonband montiert. Der Gasregler kann aufrecht oder liegend montiert werden. Das Handrad kann auch gegen einen Hebel ausgetauscht werden. (Siehe Zeichnung 5)

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Zur Montage des Gehäuses gibt es nicht viel zu sagen , die Zeichnung  6 sagt eigentlich alles aus.