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Sämtliche Teile für den Tenderrahmen werden mit dem Laser  geschnitten. Bei Sperrhölzern hat das zur Folge, dass die Leimschichten verkohlen und dadurch schwarz werden. Mit einem feinen Schleifleinen werden diese Schnittflächen gesäubert. In den Durchbrüchen stecken an kleinen Stegen noch die Abfallteile, diese werden mit einem spitzen Gegenstand herausgedrückt.
Leimen
Verwenden Sie unbedingt einen guten Holzleim, zB. BINDAN-P  Wasserfester Propellerleim.
Zuerst werden die beiden Seitenteile 102 / 106 und 100/105 deckungsgleich zusammengeleimt und trocknen lassen. Abb.2
Brechen Sie die Teile für die Helling heraus und stecken Sie die zusammen, wie auf der Abb.3 zu sehen ist. Damit wird der Tenderkasten winkelig und ersetzt die dritte Hand. Achten Sie darauf, dass die Helling eine Ebene ergibt. Nur dann passen die Teile später zusammen. Die Helling muss nicht verleimt werden.
Die Bodenplatte 101 wird  an den Rändern mit Leim bestrichen und mit den Zapfen in die Ausspaarungen der Seitenteile gesteckt. Dann etwas Leim in die Nuten der hinteren und vorderen Rahmenwand geben, auch an den Stirnseiten dann mit Bodenplatte und Seitenteile zusammenfügen. Das Ganze wird in die Helling gesteckt  und austrocknen lassen. Achten Sie auf die richtige Lage der Bodenplatte. Abb.4
Während der Rahmen in der Helling steckt, wird das Kohlenfach zusammen gesteckt und in den Rahmen geleimt.
Ist der Leim trocken, wird der Kasten  verschliffen. Am besten mit einem Schleifblock, wenn man hat mit einem Bandschleifer oder auf einem Schleifleinen, das man auf eine ebene Fläche legt. Die Seitenteile nur wenig schleifen, denn die Deckschicht des Sperrholzes isr sehr dünn.
Danach wird die Pufferplatte 113 an die Rückseite geleimt, mit der Oberkante abschliessend. Die Pufferbohle 112 wird mit der Unterkante der Pufferplatte verklebt. Abb.5

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Das Traggitter 111 wird unten eingepasst und mit dem Boden und seitlichen Teilen verklebt. Hier sollte man nicht mit Leim  sparen.  Abb 6. Nach dem Trocknen wird die gesamte Unterseite mit  wasserlöslicher Farbe angemalt.
Das Holz kann jetzt Oberflächen behandelt werden mit Klarlack, Firnis oder wie in unserem Falle mit Leinöl.
Alle geschwärzten Metallteile werden zuerst mit einem weichen Tuch und etwas Öl leicht abgewischt um einen seidenen antiken Charakter zu erlangen. Nun werden die Bremsbacken 121 herausgedrückt, eventuell etwas verputzen und auf die beiden Backenhalter kleben. (Sekundenkleber Gel). Abb.9
Die beiden Lagerrahmen werden nun mit dem Holzrahmen verschraubt mit Hilfe der Sechskantschrauben 117 M1,4x7 und aussen liegenden Unterlegplatten. Das Zugeisen 118 wird von innen durch die beiden Schlitze der vorderen Rahmenwand geschoben und mit Sechskantschrauben M1,4x4 in das Traggitter geschraubt. Dabei schneidet sich die Schraube selbst das Gewinde ins Holz. Die beiden Tritte 119 werden ebenfals mit Schrauben M1,4x7 festgeschraubt.  Abb. 10 In  die verbleibende Sackbohrung wird später die Griffstange eingesetzt.

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Die Gewindestiffte werden mit Schraubensicherungslack  ein drittel tief eingeschraubt. Nach dem Trocknen wird der Puffer durch die Pufferplatte 127 gesteckt und mit den verbliebenen zwei drittel in die Pufferbohle eingeschraubt. Die Pufferplatten werden mit den Sechskantschrauben M1,4x4 in die Löcher der Pufferbohle geschraubt. In die mittlere Bohrung wird auf die gleiche Weise der Kupplungshaken montiert, dabei die Hakenplatte untergelegt.
Abb. 12
Das Gaseinfüllventil wird mit der Dichtung in den Tank eingeschraubt. Auf das Gewinde M5xo,5 wird die Kontermutter aufgebracht, dann eine Lage Teflonband, eine Kupferdichtung und das Ganze in das Quergewinde des Gastankes eingeschraubt, ausgerichtet und angekontert. Der Gastank wird auf die Bodenplatte von unten mit den Sechskantschrauben und einer Beilagscheibe festgeschraubt. Die Gasleitung durch vorsichtiges Biegen anpassen und an den Gashahn befestigen.  Abb.14

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Achtung beim Biegen der Kupferleitung. Durch streichen zwischen den Fingern bringt man schöne Radien zu Stande ohne einzuknicken.
Der Wassertender 132 wird auf das Fahrgestell von unten mit der Gewindestange M2x16,Beilagscheibe und Mutter angeschraubt. Die Gewindestange wird mit Schraubensicherungslack fixiert. Es genügt, die Mutter nur leicht anzuziehen. Sie können auch  neben der Gewindestange eine Distanz mit einkleben.

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Die Vorderwand 138 wird mit Sekundenkleber Gel  an die beiden aufrechtstehenden Blechstreifen angeklebt. In die ausgedrückten Löcher der Tenderabdeckung werden pro angedeutete Klappe zwei Riegel eingesteckt und fixiert. In die mittleren beiden Bohrungen der Deckel werden mit dem beiliegenden Kupferrohr Griffbügel gebogen, eingesteckt und ebenfalls mit Kleber fixiert.
Die Kohlenschütte 139 wird nach dem Ausbrechen mit Holzleim verleimt und zwar so, dass die obere Abdeckplatte gerade und waagerecht ist. Diese Kohlenschütte wird vorne auf den Kohlenbanzen  mit Sekundenkleber-Gel geleimt. Zuletzt wird die Fahrgestellabdeckung noch aufgebracht. Diese fixiert den Wassertender zusätzlich. Abb.15-18
Die mitgelieferte Kohle wird mit Wasserfestem Holzleim unter Zugabe von ein paar Tropfen Wasser angerührt und auf den Kohlenbanzen und unten in das Kohlenfach eingefüllt und verteilt. Nach dem Trocknen  sieht  man vom Leim nichts mehr.
Die Innensechskantschraube 125 wird vorsichtig in die Nabe geschraubt. Achtung! Das Gewinde ist leicht schräg eingeschnitten. Die Räder werden auf die Achse aufgesteckt dann die Achslager 115 und in den Lagerrahmen eingeschoben. Vor dem Herausfallen sichern die Lagerhaltebügel, welche mit den Sechskantschrauben117  M1,4x4  festgeschraubt werden. Abb.18

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Mit dem  Messingdraht 146 werden zwei Griffstangen gebogen und in die Bohrung des Wassertenders und der Sackbohrung im Rahmen gesteckt und mit Sekundenkleber fest geklebt.  Alle Klebungen können selbstverständlich auch mit Zweikomponenten- Kleber vorgenommen werden.
Der Bremshebel 141 wird auf die Bremswelle 144 gesteckt und mit einer Sechskantschraube befestigt. Anschließend in die Wellenhalterung zwischen den Rädern gesteckt, dabei die Stellbuchse mit aufgefädelt und ebenfalls festgemacht mit einer Schraube. Tender und Lok werden mit der  Anhängeöse verbunden.

Die Dampfmaschine
Die Zylinder so nebeneinander legen wie in der Zeichnung P1 gezeichnet. Über den Zylinder mit Kolben (Kolben nicht vertauschen) wird eine Dichtung 3 und der Zylinderdeckel 8 gelegt und mit den Schrauben 7 angeschraubt. Die Schrauben bitte noch nicht anziehen. Den Kolben herausziehen, einölen und wieder einschieben. Durch ständiges Drehen und Hubbewegungen des Kolbens wird die ideale Mitte gefunden, dabei ständig die Schrauben anschrauben. Zuletzt muß sich der Kolben leicht bewegen lassen und darf auf keinen Fall an einer Stelle klemmen. Sollte das im seltenen Falle sein, wird mit feinster Schleifpaste eingeläppt. Haben Sie keine Schleif-  oder Läppaste, nehmen Sie Zahnpasta und einen Tropfen Öl. Danach Zylinder und Kolben reinigen, einölen und wieder zusammen bauen.
Mit dem zweiten Zylinder verfahren Sie ebenso. Sie nehmen das Teflonband zur Hand, zwirbeln eine Schnur daraus und wickeln diese in den Einstich des Kolbens. Mit dem Daumennagel verdichten Sie die Schnur gut, solange bis der Einstich mehr als voll ist. Erst einen tropfen Öl in den Zylinder, dann den Kolben mit der Kolbenstange voran einschieben, bis die Packung stoppt.

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Mit dem Hammerstiel oder ähnlichem klopfen Sie auf den Kolben, bis er in den Zylinder fährt und das überflüssige Teflon  abschneidet. Den Kolben bis zum ersten Kolbensteg zurückschieben und Teflon, das sich zwischen Kolben und Zylinder eingeklemmt hat,  entfernen. Noch einen Tropfen Öl darauf und den Zylinder mit dem Zylinder-kopfdeckel schließen. Der Kolben sollte sich nach einer Weile der Bewegung sämig bewegen lassen. Sind beide Zylinder soweit, wird die Stopfpackung eingebaut. 30 mm Teflon abschneiden und ebenfalls zu einer Schnur zwirbeln. Mit einem angespitzten Zahnstocher wird die Schnur um die Kolbenstange herum in den Deckel geschoben. Mit der Stopfbuchse M4x0,35 wird die Packung angedrückt.
Die Schieberstange 10 wird eingesteckt und mit Packung und Stopfbuchse wie die Kolbenstange verbaut.
Mit dem zweiten Zylinder verfährt man genauso.  
Nun wird der Steuerschieber 5 über die Schieberstange in den Schieberkasten fallen lassen. Von unermesslichem Vorteil ist, wenn Sie vor dem Einbau die Passung der Schieberstange in den Steuerschieber geprüft haben, evtl etwas verputzt. In jedem Falle muß die Schieberstange im Steuerschieberausschnitt leichtgängig sein. Der geringste Dampfdruck muß in der Lage  sein, den Schieber anzudrücken.
Auf die bereits montierten Zylinder werden die Gabelköpfe 16 geschraubt, dabei gleichzeitig die Schieberführung mit  auffädeln. Achten Sie auf die Lage der Schieberführung. Zeichnung P2 und  Abb. 32

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Die Kurbellwelle 26 besitzt Vertiefungen in welche die Innensechskantschrauben zum Befestigen eintauchen und damit  auch gleichzeitig die Steuerzeiten  eine Festeinstellung bekommen. Gehen Sie wie folgt vor.
Kurbelwelle 26, Exzenter 22 aufschieben, mit dem Bund voran und Schraube in die Vertiefung einschrauben. Exzenterstange 23 gerade aufstecken,Exzenterstange 24 gebogen mit Biegung zur geraden Exzenterstange auf den Doppelexzenter stecken und das Ganze auf die Kurbelwelle und ebenfalls mit Schrauben festmachen. Betrachten Sie die Zeichnung P2 ist alles logisch dargestellt. Im Prinzip  können die Exzenter und damit die Steuerzeiten nicht verkehrt gebaut werden.  Ist alles auf der Kurbelwelle aufgereiht, wird die Kurbelwellen- Ergänzung aufgesteckt und ebenfalls mit einer Schraube festgemacht.
Die Schrauben mit Schraubensicherungslack mittelfest sichern.
Damit ist auch gleichzeitig die Treibachse fertig. Nun müssen noch die Umsteuerschwingen mit den Exzenterstangen verbunden werden. Das geschieht mit den Bundschrauben 19. Anschließend müssen die Schraubenenden, die noch herausragen, abgezwickt  und mit einer kleinen Feile eben gefeilt werden.
Die Umsteuerschwingen  steckt man in die Gabelköpfe 16 und schraubt die Gelenkschraube 17 von außen nach innen ein. Abb. 33
Überhaupt sollte man die Bauanleitung durchgelesen haben, auch wenn man glaubt durch einige schon gebaute Lokomotiven hat man genügend Erfahrung. Ohne Zweifel hilft Ihnen Ihr erworbenes Wissen weiter. Jedoch stößt diese Maschine in ganz andere Dimensionen vor. In jedem Fall sollte man auch die Zeichnungen studieren um Gelenke und bewegliche Verbindungen schon im Vorfeld einzupassen und gängig zu machen. Im eingebauten  Zustand meist unmöglich und ärgerlich, muß man alles wieder zerlegen.  
Die beiden Pleuelstangen werden aufgeschraubt und in die Kurbelwelle eingesetzt. Bevor Sie diese Pleuel öffnen, bitte diese unverwechselbar durch Anriss kennzeichnen und genau so wieder einbauen.  Abb.35
Denken Sie daran, die Sechskantschrauben der Pleuel haben ein Gewinde M1!. Gehen Sie zart mit den Schrauben um. Nach fest  kommt ab.
Die Pleuel  werden mit Hilfe der Kreuzkopfgleitsteine als Gelenk mit dem Kreuzkopf verbunden. Die beiden Hängeeisen müssen mit dem Aufwurfhebel verbunden werden . Dazu benutzt man die Bundschrauben M2/2,6. Abb.36

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Die Zylinderhalterung wird über die Zylinderdeckel geschoben und mit der Zylindereinheit verschraubt. Die Schrauben müssen um zwei Gänge gekürzt werden Diese Halterung ist sehr genau und muss  mit Geduld montiert werden. Jetzt kommt ein echtes Geduldspiel, das Einführen der Kreuzkopfführung. Knicken Sie die Kurbelwelle etwas nach unten und schieben Sie die Kreuzkopfführung von der Kurbelwellenseite  aus Richtung Zylinder. Dabei müssen gleichzeitig acht Leisten über die Kreuzkopfgleitsteine kommen und diese jeweils zwischen zwei Leisten gleiten. Ein bisschen weiter und es kommt dann noch die Schieberführung. Diese nimmt mit den beiden unteren inneren Leisten die Führung auf. Der Umsteuerwinkel 28 wird mit einer Gelenkschraube M2x6 mit der Kreuzkopfführung verbunden. Abb. 38 Zeichnung P4
Rechts und links der Kurbelwelle wird je ein Achslager aufgesteckt. An den inneren Lagerflächen des Rahmens muss unter Umständen etwas Farbe abgeschabt werden. Danach werden die Lager eingeschoben und mit den Lagerhaltern fixiert. Die Zylinderseite wird in den Rahmen geschoben und mit den Sechskantschrauben angeschraubt. Der Kreuzkopfführungshalter hat auf jeder Seite einen viereckigen Durchbruch, der dem Vierkant der Kesselauflager gleicht. Das heißt, die Kesselauflager werden mit dem Vierkant in die Aussparungen gesteckt und mit einer Schraube an den Rahmen angeschraubt. Achten Sie darauf, dass die Führungsleisten in die Sacklöcher der Zylinderdeckel sauber eintauchen. Somit ist die Maschine fertig eingebaut und nach den Rädern kann diese eingestellt werden. Abb.40

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Nach dem Auskratzen der Farbe in den Achslageraussparungen wird das abgesetzte Lager eingeschoben und mit dem  Achslagerhalter fixiert. Das gleiche geschieht beim Nachläufer. Bei diesem allerdings werden vorher in die Gewinde die Federbolzen  62 eingeschraubt. Fixiert werden diese dann mit den Achslagerhaltern mit langem Innensteg. Abb. 42
Als nächster Schritt werden die Räder mit Kuppelstange eingebaut. Dann wird das Fahrgestell mit Maschine eingestellt  und wenn man hat, kann man  das Fahrgestell mit Druckluft einlaufen lassen. Abb. 43
Das Innenmaß der  Räder sollte jetzt in der Vorderachse  ca.40,5 mit leichtem Seitenspielhaben. Sollte die Spur nicht einzustellen sein, überprüfen Sie die Räder. Die Deckel, die von außen eingepresst wurden, haben evtl. noch die Abstechzäpfchen dran. Mit einem kleinen Schraubenzieher reinlangen und abbrechen.
Die Treibachse Mitte sollte 40 mm betragen und der Nachläufer 39,5 mit Seitenspiel. Abb.44
Auf der Treibachse werden die Räder um  90° verdreht und festgeschraubt.
Auf der Kuppelachse geschieht das gleiche, jedoch wird  bei einem Rad die Schraube nur angelegt, um es noch verdrehen zu können.
Auf der festen Seite wird die Kuppelstange 79 aufgelegt und mit den Sechskantschrauben M2x4  befestigt.
Auf der anderen Seite wird auf das feste Rad die Kuppelstange aufgelegt und das andere solange verdreht, bis sich das Auge der Stange und der Bolzen des Kuppelrades decken, Stange fallen lassen.
Die Schraube des Rades etwas mehr anziehen und an der Treibachse den Radsatz drehen. Geht alles einwandfrei, dann wird die Schraube fest angezogen.

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Jetzt werden Pufferbohle und Schutzblech angebaut. Das Schutzblech zwischen Räder und Rahmen stecken und mit je einer Schraube durch die Radspeichen anschrauben. Der Zughaken wird mit der eckigen Unterlegscheibe durch die Pufferbohle in den Rahmen geschraubt, jedoch noch nicht angezogen.
Die Puffer müssen durch die Pufferplatte von hinten mit einer Sechskantschraube M2x12 angeschraubt werden. Siehe Zeichnung S2.
Die Pufferplatten werden zuletzt noch mit den Sechskantschrauben M1,4x4 von vorne in das Holz eingeschraubt. Die Schrauben schneiden sich im Holz das Gewinde  selbst.  Abb. 31 und 32
Bei Betrachtung der Zeichnung P6 erschließt sich die Logik der Montage von selbst. Bei der Montage des Tenders gab es diesen Schritt ja auch schon. Anders ist nur, dass die Puffer von hinten mit den Sechskantschrauben ange-schraubt werden. Diese Schrauben sind 12 mm lang und müssen vermutlich um ca. 2 Gänge gekürzt werden.
Das Schutzblech kann an der Befestigungsschraube der Maschine anstoßen. Mit einer Feile oder Mini- Schleifer sollte man die Ecke abtragen.
Schleifen oder feilen Sie Ihren Gabelschlüssel am Maul schlank. wie in Abb. 46
Damit öffnen Sie die Konterung der Schieberstange und drehen mit einer spitzen Zange, nach Möglichkeit ohne Riffelung oder Pinzette die Schieberstange.
Zur besseren Sicht ,schrauben Sie die Plexischeibe mit der Gravur nach unten und nach vorne. Drehen Sie die Schieberstange solange bis die obere Kante des Steuerschiebers mit der Gravur in Deckung  kommt. Der Exzenter ist dabei im untersten Totpunkt. Mit dem zweiten Schieber verfahren Sie genauso. Ist der Plexideckel wieder entfernt, sollte zur unteren Schieberkastenkante ca 0,2-0,3 mm Luft sein.

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Das Dampfrohr mit Schieberkastendeckel 35 wird mit der Dichtung 36 auf den Schieberkasten geschraubt Die Leitung wird zwischen linkem Zylinder und Schieberstange hindurch gebogen Richtung Öler  und wieder im rechten Winkel nach oben, so, dass die Leitung unter das Winkelstück des Ölers kommt. An den Öler wird mit der Kontermutter, Kupferdichtung und etwas Teflonband das Winkelstück geschraubt, ausgerichtet und festgezogen. Über das Dampfrohr wird die Stopfbuchse und anschließend der Dichtring aus Abil 41 gesteckt und von unten in den Winkel geschraubt und dabei abgedichtet. Abb.48
Bevor das geschieht bzw. der Öler auf den  Zylinderhalter gestellt wird müssen die beiden Abdampfrohre eingeschraubt  werden. Bevor Sie diese einschrauben, wird das Gewinde zwei bis dreimal umwickelt. Abb.51

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Der Führerstand wird mit den Schrauben am Fahrgestell angeschraubt. Die Arretierfeder steckt man in den Umsteuerkasten.
Den Umsteuerkasten passt man zwischen die Geländerstangen ein und schraubt diesen von oben fest. Mit dem Gegenlager macht man das gleiche. Jetzt schiebt man die Umsteuerwelle 74a  ein und fädelt den Rastenhebel und den Hebelarm mit ein. Am Rahmen unten hinten wird die Umlenkwelle durch die Ösen gesteckt und dabei Stellbuchse Winkelhebel und wieder Stellbuchse mit aufgenommen. Hebelarm und Winkelhebel werden mit der Verbindungsstange verbunden. Zeichnung P5
Dazu benützt man die Bundschrauben 19.Jetzt verbindet man die umsteuerstange mit dem Aufwurfhebel. Die andere Seite der Umsteuerstange mit Winkelhebel. Den Rastenhebel rastet man in der Mitte ein. Den Aufwurfhebel schiebt man ebenfals mit den Schwingen in Mittelstellung. Jetzt werden alle ausgerichtet und mit den Madenschrauben festgeschraubt. Darauf achten, dass der Hebelarm  nach hinten schaut. Bewegt man nun den Arretierhebel nach vorne, schiebt  er die Umsteuerschwinge nach unten, auf Vorwärtsfahrt. Zieht man den Rastenhebel nach hinten hebt es die Umsteuerschwinge und wir haben Rückwärtsfahrt.

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Die erste Arbeit ist das Aufbringen der Holzverkleidung. Diese Arbeit wird für viele die größte Herausforderung sein. Hier kommt es besonders auf Sauberkeit und gute Anschlüsse an.*
Aufgeklebt wird die Holzverkleidung entweder mit Zweikomponenten Kleber  (Stabilit- Express oder ähnlich oder auch mit Weißleim  wie der Tender. Nach gewisser Zeit wird der Weißleim hart wie Zement.
Als Abschluss auf die Stehkesselverkleidung wird der Abdeckring mit etwas Sekundenkleber darüber geschoben.
Den Dampfflansch mit Dichtung auf den Stehkessel schrauben und zwar um ein Loch schräg, damit sich  Teil 67 und 68 in der Bohrung des Geländers wieder findet. Abb.44
* Wir sind an der Erarbeitung einer Abwicklung . Diese wird aus Flugzeugsperrholz 0,6 mm gelasert. Anschließend wird die Verkleidung über Wasserdampf gedämpft und über ein Formstück gebogen und aufgespannt. Nach dem Trocknen wird es auf einer Helling gespannt für den Transport. Ca. 14 Tage nach Erscheinen dieser Bauanleitung dürfte diese zur Verfügung stehen. Gegen einen kleinen Obulus kann diese bestellt werden. Bitte fragen Sie nach. Der Kessel dieser Bauanleitung wurde bereits mit den ersten Versuchen beplankt.

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Nach dem Verputzen der Holzverkleidung wird das Holz end behandelt und dazu sollten Sie mit verbliebenen Holzresten erst Versuche machen. Z.B. mit Leinöl ölen, oder hell beizen oder mit Schuhcreme eincremen oder auch lasieren bzw. mit Klarlack behandeln. Die Holzabwicklung dieser Bauanleitung wurde nur mit Leinöl eingerieben.
Alle anderen Teile werden nach Zeichnung angebaut. Besondere Sorgfalt bedarf der Einbau des Dampfhahnschiebers. Beste Erfolge erzielt man durch Einwickeln einer Teflonschnur ca. 30 mm. Der Schieber wird mit der Stopfbuchse gleichzeitig eingeschoben, zwischen Stopfbuchse und Schieber die Teflonschnur einwickeln und so anziehen, dass  er mit der Reglerstange noch bewegt werden kann. Aufpassen, der Regler wird mit der Ausfräsung nach oben eingebaut. Bei den Gabelköpfen nichts mit Gewalt machen, lieber mit einer Nadelfeile die eine oder andere Kante brechen oder Kerbe ein feilen. Es waren nur Kleinigkeiten, die gemacht werden mußten.
Die Düse mit zwei Lagen Teflonband einschrauben, in den Brenner einschieben und mit einer Sechskantschraube oder Madenschraube je nach Geschmack befestigen. Der Brenner ist flach gedrückt worden und muß so sein. Mit Hilfe dieser Form und der Hilfsbohrungen an der Unterseite konnte ein Pfeifen und Heulen vermieden werden. Achtung! Der Brenner hat eine hohe Brennkraft, also Vorsicht mit der Gaszufuhr.
Der Dampfdom wird ebenfalls mit etwas Teflonband oder Hylomar eingedichtet. Das gleiche gilt für die Dampfleitung.
Der nächste  Schritt ist das Verbinden des Kessels mit dem Fahrzeugrahmen.

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Durch probeweises Aufsetzen wird die Dampfleitung an den Öler durch Biegen angepasst. Kessel herunter nehmen und eine Stopfschraube und einen Abil- Dichtring aufstecken. Den Kessel wieder aufsetzen, die Leitung in den T- Verbinder stecken und anschrauben. Die Abdampfleitung wird etwas im Wege sein. Diese kann ruhig etwas auf die Seite gebogen werden, jedoch im Schornstein wieder gerade biegen. Mit den beiden Sechskantschrauben 82 wird der Kessel an der Kesselauflage angeschraubt. Zuletzt kommt die Rauchkammerwand an die Rauchkammer mit zwei Schrauben. Durch die Vorreiber wird je eine Schraube gesteckt und die Rauchkammertüre angeschraubt.  Abb.50
Das Speiseventil wird mit der Kupferdichtung und etwas Teflonband unten in den Stehkessel eingeschraubt.
Der Speisekopf wird in die Bohrung rechts eingesteckt und die grob vorgebogene Speiseleitung wird an die Situation angepasst. Die Speiseleitung so biegen, dass diese eine Zugspannung und keine Druckspannung auf den Kessel ausübt.
Die Halteleisten werden mit den Sechskantschrauben an den Kessel angeschraubt. Den Schildträger verschraubt man mit den Senkschrauben und dahinter die Distanzringe. Wenn es gerade ausgerichtet ist kann man die Schilder mit etwas Sekundenkleber einklipsen. Abb.53

Betriebsanleitung
Grundsätzlich werden Dampfmodelle mit kalkfreiem Wasser in Betrieb gesetzt.  Sollte destilliertes Wasser verwendet werden, unbedingt 3-5% Leitungswasser dazu mischen. Mineralienarmes Wasser wird sich anreichern wollen und nimmt es aus der nächsten Umgebung, aus dem Kesselmaterial. Die Folge ist Lochfraß, also ein undichter Kessel der unter Umständen nicht mehr zu reparieren ist. Einige Länder in Europa wollen aus diesem Grund reine Kupferkessel verbieten.
Wasser aus Kondenswäschetrocknern oder Luftentfeuchtern eignen sich hervorragend. Regenwasser (durch den Kaffeefilter laufen lassen) wird auch gerne genommen. Wenn nicht anders vorgesehen, wird das Überdruckventil abgeschraubt und das Wasser mit einem Trichter, Spritflasche, Spritze oder ähnlichem eingefüllt. Überdruckventil wieder einschrauben, es gilt das gleiche wie beim Öler ,handwarm anziehen. Es ist ein Speiseventil vorhanden, mit diesem wird das Wasser eingespeist auch wenn der Kessel unter  Druck ist. Aufgefüllt wird immer bis ca. 60 - 70% Wasserhöhe. Mindestens 30% Dampfraum sollte vorhanden sein. Zudem dehnt sich das Wasser schon beim Aufheizen aus und  der Dampfraum wird bereits  kleiner. Es soll Dampf und kein heißes Wasser zum Zylinder.
Mit dem beigelegten Schlüsseln wird die Ölerschraube vorne am Ölbehälter geöffnet. Mit der Ölspritze wird das Heißdampföl eingefüllt. Es ist ratsam, das Öl etwas anzuwärmen, so kann es von der Spritze leichter aufgenommen werden. Füllen Sie das Öl soweit auf, dass ca. 3mm Raum übrig bleibt. Verwenden Sie bitte kein anderes Öl. Heißdampföl hat die Fähigkeit, vom Dampf nicht von den Zylinderwänden gewaschen zu werden und gewährt somit eine gute Schmierung. Zusätzlich hat es eine dichtende Wirkung.  Verschlußschraube wieder schließen und denken Sie daran handwarm und nicht den Vitonring zerquetschen. Ist die Fahrt zu Ende ,empfihlt es sich, mit der Spritze das Kondensat sofort abzusaugen, da es noch warm und dünnflüssig ist.
Aufgefüllt wird das Öl vor jeder Fahrt.

100 ml  Bestell Nr. 51302
250 ml  Bestell Nr. 51301

Sollten Dichtungen verschleißen oder verloren gehen, können diese nachbestellt werden. Bestell Nr. der Lok und die Teile Nr. angeben
Unser Katalog zeigt verschiedene Möglichkeiten Gas in einen Gastank einzufüllen. Stellvertretend nehmen wir den Einhand- Umfülladapter. Er ist praktisch und man hat immer eine Hand frei. Dieser Adapter  Bestell Nr. 50829 wird direkt auf eine Gasflasche von Rothenberger oder CFH aus dem Baumarkt aufgeschraubt. Sollten Sie keines bekommen, CFH- Gas können Sie auch bei uns bestellen.
Den Tender mit einer Hand festhalten, mit der anderen wird die Flasche auf das Einfüllventil gedrückt.

Öffnen Sie während des Einfüllvorganges den Gashahn leicht, so können Sie hören, wenn der Tank voll ist. Ist er voll, so hört man ein  Spuckgeräusch. Füllvorgang beenden und Gashahn schließen, wenn das spuckende Geräusch aufhört.

Vor dem Zünden  Gashahn kurz öffnen und hören, ob die Düse sauber bläst. Erst wenn ein sauberes  Blasen der Düse hörbar wird, darf der Brenner gezündet werden. Vorher jedoch noch etwas warten, bis sich das ausgeströmte Gas verflüchtigt hat.

Das Feuerzeug zünden, über den Schornstein halten und mit der anderen Hand das Gas öffnen. Das Gas entzündet sich am Schornstein und schlägt in das Flammrohr zurück. Es ist ein gleichmäßiges Rauschen hörbar. Bleibt das Feuer im Schornstein stecken, wird der Gasregler langsam zu gedreht bis das Feuer ins Flammrohr  springt.
Gelingt das nicht, sofort Gasregler schließen und die Zündung wiederholen. Dieser Vorgang muß von einem Anfänger solange geübt werden, bis es problemlos gelingt. Nach Möglichkeit sogar ohne Zuschauer, um Nervosität auszuschließen.
Hat es gezündet, dann das Feuer ein paar Sekunden auf kleiner Flamme brennen lassen, dann etwas aufdrehen und den Druck steigen lassen. Da diese Lokomotive keinen Manometer besitzt, wird aufgeheizt bis das Überdruckventil abbläst.

Hat das Überdruckventil durch Abblasen gezeigt  dass der Betriebsdruck erreicht ist wird der Umsteuerhebel nach vorne geschoben, bis er einrastet.
Den Dampfregler nach unten ziehen, der Dampf strömt zu den Zylindern. Es wird sich erst einmal nichts zeigen, da die Zylinder noch kalt sind. Der Dampf erwärmt die Zylinder kondensiert aber auch zu Wasser und wird durch den nachfolgenden Dampf  aus den Zylindern gepresst. Ist der Zylinder so heiß, daß keine Kondensation entsteht, wird die Lokomotive Fahrt aufnehmen. Haben Sie die Lokomotive etwas mit Druckluft einlaufen lassen, werden ca. 10 Kesselfüllungen benötigt, bis ein wirklich guter Lauf entsteht. Im anderen Falle kann es etwas länger dauern
Der Kessel ist sehr klein, daher immer auf einen richtigen Wasserstand achten und öfter nachspeisen.
Besonders nach den ersten Fahrten  sämtliche Schrauben überprüfen und gegebenenfalls nachziehen.