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RhB G 3/4 Bauanleitung Text

RhB G 3/4 Heidi Thusis

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Der erste Arbeitsschritt ist die Montage der Hebel 27 auf die Entwässerungswellen 26. Der Hebel wird auf die Welle geschraubt und später mit einer Mutter 14 angekontert. Der Hebel wird dabei so ausgerichtet wie Abb.2 und 3 zeigt.
Kontrollanfräsung um von außen die Lage der Entwässerungswelle zu sehen.
Abbildung der Deckel ohne Schwärzung um die Aussspaarungen für die Entwässerungshebel besser zu erkennen.
Eine in Öl eingelegte runde Dichtung 3 wird auf den Zylinder gelegt, die Entwässerungswellen eingesteckt und der Deckel 6 mit den Schrauben 5 auf den Zylinder geschraubt. Die Hebel sollen sich ohne Klemmen bewegen lassen. Der Kolben bleibt dabei im Zylinder. Sollten die Kolben herausgenommen werden, muss beim wiedereinsetzen unbedingt darauf geachtet werden, dass die Dichtlippen an der Dampfaussparung nicht beschädigt werden. Auch darf der Kolben nicht zerlegt werden, er ist zentriert. Bei Beschädigung des Kolbens durch unsachgemäße Behandlung gibt es keinen kostenlosen Ersatz.
Vor und hinter dem Kolben gibt man während der Montage etwas Öl und schließt den Zylinder mit dem Zylinderkopfdeckel und den Schrauben 5. Natürlich legt man auch hier vorher eine Ölgetränkte Dichtung 3 darunter.
Bitte die Schrauben nicht anknallen, sondern nur gut anziehen. Wie sagt man so schön? Nach fest kommt ab!

Aus dem mitgelieferten Teflonband wird eine Schnur gezwirbelt. Davon schneidet man etwa 60 mm ab und drückt diese mit einem kleinen Schraubenzieher oder ähnlichem  zwischen Kolbenstange und Deckel hinein. Diese Packung wird von der Stopfbuchse nach hinten befördert und am Gewindeende zusammengedrückt. Es hat keinen Sinn auf das Gewinde Teflon zu geben. Die Dichtung muss an der Kolbenstange erfolgen. Abb.5+6
Das Teflonband wird zwischen den Fingern zu einer Schnur gezwirbelt
Mit einem kleinen Schraubenzieher oder ange-spitztem Streichholz  wird die Teflonschnur zwischen Stopfbuchsengewinde und Kolbenstange eingedrückt.

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Ist die Stopfbuchse mit den Fingern einge-schraubt, sollte zum Deckel hin noch ein Abstand von 1 mm sein.
Als nächstes werden die Stehbolzen  8 mit dem kurzen Gewinde  und etwas Schraubensicherungslack  in den Schieberspiegel eingeschraubt.  An der Abdampfbohrung wird vorher ein Nippel 22 eingeschraubt und erst dann ein Stehbolzen gesetzt. Nach ca. 10 Min wird der Nippel wieder entfernt. Über die Stehbolzen wird eine eckige Dichtung 9 gesteckt, der Schieberkasten 12 darüber und mit zwei Muttern M2 vorläufig fixiert.
Das Schieberplättchen 11 wird in den Steuerschieber 10 eingepasst. Das bedeutet nichts anderes als das Entfernen der Grate im Schieber und am Blättchen. Das geht besonders gut mit einer kleinen flachen Nadelfeile. Das Schieberplättchen muß sich im Steuerschieber ohne viel Spiel, aber leicht bewegen lassen.
Das Schieberplättchen wird in den Schieber eingelegt. Das Ganze wird mit etwas Öl auf den Schieberspiegel gelegt. Von außen wird die Schieberstange 16 mit aufgesteckter Stopfbuchse 15 in die Gewindebohrung des Schieberplättchens eingeschraubt. Die Stopfbuchse wird wie schon vorher beschrieben eingesetzt und mit den Fingern angezogen. Abb.9
Die Verkleidungsteile 62 werden über die Zylinderkopfdeckel gesteckt und von unten mit einer Schraube 20 festgehalten. Die Schraube kann etwas gekürzt werden. Die Abdeckungen 17 werden mit den  Aussparungen  für den Entwässerungshebel über den Deckel gesteckt und mit dem Kreuzkopfführungshalter und einer Schraube 20 festgehalten.

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Für die Federung besitzt jede Federattrappe in der Mitte unten eine Bohrung. In diese wird eine Feder 56 eingesteckt. Dann schiebt man in die Ausschnitte ein Achslager 52 und und sichert diese mit einem  Achslagerhalter 55 und Schrauben 20. Die Achslager müssen  sich ganz leicht bewegen lassen. Die Treibachse ist starr, die Feder nur  Attrappe. Durch die Achslager schiebt man die Achse und fädelt innerhalb des Rahmens  die Räder mit auf.
Die Spurweite und das Seitenspiel des Radsatzes stellt man nach seinen eigenen Radien ein und fixiert die Räder mit den Innensechskantschrauben 42 M3x3. Dass die Achsen dabei mittig ausgerichtet werden, versteht sich von selbst. Abb.11
Die Umsteuerhalter 93 links und rechts werden jetzt mit den Schrauben 88 angeschraubt.

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Nun werden die Hallschen Kurbeln und die Kuppelstange angebaut. Man geht wie folgt vor:
Die beiden Treibkurbeln 53 werden mit einer Schraube 42 auf der mittleren Achse befestigt dabei um 90° versetzt und auf das Seitenspiel geachtet. Auf der hinteren Achsebefestigt man je eine Kuppelkurbel. Eine Kurbel wird fest geschraubt, die andere nur soviel, dass man diese noch verdrehen kann. Auf der festen Seite wird eine hintere Kuppelstange 73 aufgelegt und vorerst mit einer Kurbel 72 vor herunter fallen gesichert. Auf der anderen Seite legt man die andere Kuppelstange 73 über den Treibbolzen, verdreht die Kuppelkurbel soweit, dass die Stange darüber fällt. Dreht man die Achsen, sollten diese ohne Wiederstand drehen. Dann die Schrauben 42 fest anziehen. Mit der vorderen Achse geschieht das gleiche, jedoch werden dabei beide Kuppelstangen mit den Bundschrauben 46 miteinander verbunden.  Abb. 16
Auf die Kolbenstange wird der Kreuzkopf 20 aufgeschraubt und festgezogen. Achtung! Es gibt einen rechten und einen linken. Der Steuerarm muß immer nach unten schauen. Die Zylinder nun an den Rahmen schrauben, mit den Schrauben 25 und den Scheiben 24. Die Kurbel wieder vom Kurbelzapfen lösen und die Treibstange 71 aufstecken. Immer eine Beilagscheibe zwischen Kuppelstange und  Kurbel. Die Treibstange wenn nötig etwas nachbiegen, damit sie sauber mit dem Kreuzkopf  fluchtet. Auf den Zeichnungen ist leicht die Lage der Stangen zu sehen. Jede Stange besitzt immer oben die Nachbildung eines Ölerkastens. Die Kurbel wieder aufstecken und fixieren. Die genaue Lage erfolgt  erst bei der Einstellung.
Dampfzuleitung und Dampfableitung liegen entgegen der Zeichnung oberhalb des Federbockes.

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Die beiden Umsteuerhalter 93 werden an den Rahmen geschraubt. Dabei müssen die Umsteuerwelle 77 und die Aufwurfhebel 60 mit eingebaut werden. Nicht zu vergessen der Hebel 76  links zum   Anschluss an ein Servo.  Die Führungsleisten  steckt man in die Aussparung  der Halter 19 und auf der anderen Seite schraubt
man diese mit den Senkschrauben 68 an den Umsteuerhalter. Die Leisten ausrichten bis ein leichter Lauf des Kreuzkopfes erreicht ist.  Abb.21 . Den Gleitstein 81 in die Schwinge 80 einlegen und auf  Leichtgängigkeit prüfen.  Die Schieber-schubstange 77 über Schwinge und Gleitstein  bringen  und den Bolzen durchschieben. Anschließend werden die beiden Lagerteile 79 mit der Schwinge verschraubt. Abb.23 u. Seite 12
Das andere Ende der Schieberschubstange klipst man über den festen Bolzen des Voreilhebels 76. Durch die obere Bohrung wird der Voreilhebelbolzen geschoben. Abb. 24. Die vormontierte Einheit  wird mit der Bohrung des Voreilhebelbolzens über die Schieberstange geschoben.

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Die Schwinge selbst wird mit den Drehbolzen in das Lager des Schwingenhalters gesteckt und das  Schwingengegenlager  mit den Schrauben 36 M1,4x4 angeschraubt. Die Schwinge sollte sich leicht drehen lassen. Die Kurbelstange 84 verbindet beweglich die Schwinge mit der Kurbel.  Durch die Bohrung des Schieber-stangenlagers  wird der Führungsbolzen geschoben und auf die Schieberstange geschraubt. Nun können die Schrauben am Schieberstangenlager angezogen werden. Dabei sicherstellen, dass  der Führungsbolzen leichtgängig bleibt. Zuletzt verbindet das Hängeeisen die Schieberschubstange mit dem Aufwurfhebel. Abb.25
Steuerung einstellen
Mit der Lenkerstange und zwei Bundschrauben 29 wird der Voreilhebel mit dem Arm des Kreuzkopfes verbunden.
Zum Steuerung einstellen gibt es mehrere Vorgehens weisen, die alle zum Ziel führen können. Die einfachste ist immer, zuerst den Hub einstellen, in unserem Fall 5mm. Da Flachschiebermaschinen grundsätzlich nacheilen, wird die Kurbel 72 nach hinten gedreht. Je weiter der Schieberstangendrehpunkt  von der Radachse weggedreht wird, desto größer wird der Fliehkreis, desto größer der Hub. Hat man keinen Meßschieber zur Hand so kann man einen Streifen vom Millimeter- oder Karopapier ( in der Schule war es das Rechenheft) abschneiden. Man geht wie folgt vor:
Schieberkasten ist offen, Schieberschubstange 77 in der Schwinge 80 an unterster Stellung. Dreht man nun die Räder vorwärts um eine Umdrehung, dann sollte  die Schieberstange einen Weg von 5 mm  zurückgelegt haben. Ist der Weg zu wenig wird die Kurbel weiter nach hinten gestellt. Ist im Gegensatz der Hub schon zu groß wird die Kurbel Richtung Achse gedreht. Stößt dabei der Schieber 10 an die Wand des Schie-berkastens, dann wird der Führungsbolzen 88 gelöst und die Schieberstange je nach dem nach hinten oder vorne geschraubt. Auf diese Weise wird der Schieber eingestellt. Der Führungs-bolzen wird wieder festgedreht. Zum richtig Festziehen fasst man mit einer kleinen Zange ohne Gripp die Schieberstange an. Der Führungsbolzen 88 hat an der hinteren Seite zum Verstellen kleine Bohrungen, in die passt der kleinere Innensechskantschlüssel.
Dreht man die Räder in Laufrichtung vorwärts wird der Schieber am Ende immer den Steuerschlitz offen zeigen. Wird die Schwinge umgesteuert auf  rückwärts, also Schieberschubstange nach oberer Auslage und man dreht die Räder rückwärts, sollte es das gleiche Bild ergeben. Siehe Steuerungsschema Seite 15.
Nun kann der Schieberkasten mit einer Dichtung 9 und den Muttern 14 geschlossen werden.

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1. Einstellung:
Umsteuerschwinge 80 in Endstellung bringen (volle Fahrt) Kurbel 72 auf dem Treibradzapfen so verdrehen, dass der Steuerschieber-Hub H ca. 5 mm beträgt.
2. Einstellung:
Umsteuerschwinge 80 in Mittelstellung bringen (Fahrtneutralstellung)
Schieberstange 16 so verdrehen, dass der Steuerschieber 10 in der
Mitte vom Schiebergehäuse steht (A=B)

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Vorlaufachse
Den Vorläuferzusammenbau sieht man auf der Bildtafel Seite 8. Die Vorlaufradlenker werden von unten mit den Bundschrauben angeschraubt.  In das Lager 44 wird die Achse eingeschoben und die Räder mit den Madenschrauben festgezogen. Die Räder sollen Spiel haben aber an den Radlenkern der Weichen kein Problem haben. In diesem Stadium bitte an den Weichen überprüfen. Auf die Bolzen des Federbügels werden die Federn gesteckt und von unten durch den Federbock geschoben. Die Splinte schiebt man durch die Bohrungen der Bolzen und biegt sie um. Das andere Ende der Vorlaufradlenker schraubt man beweglich an den Entwässerungshalter des Rahmens. Bild 27
Die Schienenräumer werden mit dem längeren Teil zum Gleisprofil hin montiert. Puffer zusammen bauen, an die Pufferbohle schrauben und mit  dem  Rahmen  mit  Hilfe  der  Schrauben
M2x4 verbinden. Die Schutzrohre werden in die Gewinde der Zylinderverkleidung  einge-schraubt. Man kann diese entfernen, will man extrem kleine Radien fahren. Abb.29

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Umlaufblech
Achtung! Vor der Montage des Umlaufbleches sollte unbedingt die Bremswelle 121 eingesteckt werden.
Jetzt wird Dampf gemacht
Nachdem das Umlaufblech mit den Schrauben M1,4x7 angeschraubt ist, wird jetzt der Kessel und seine Anbauteile montiert.
Auf die Wasserstandseckstücke werden je eine Kontermutter geschraubt, eine Kupferdichtung beigelegt und vom Teflonband 1-3 Lagen auf das Gewinde aufgewickelt. Die Eckstücke werden in den Kessel geschraubt, ausgerichtet und mit den Kontermuttern angekontert. Das Glasrohr darf nirgends an den Eckstücken anecken. Stecken Sie das Glasrohr durch das obere Eckstück. Kurz vor dem unteren Eckstück pendeln Sie das Glasrohr in alle vier Richtungen. Der Überstand sollte an allen Seiten gleich sein. Wenn nicht, werden mit einem Gummi- oder Plastikhammer die Eckstücke vorsichtig ausgerichtet.

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Das Glasrohr wird von oben eingeschoben und  dabei die beiden Stopfmuttern mit eingefädelt. Vom Teflonband wird je ein Stück von 77 mm abgeschnitten und zu einer  Schnur gezwirbelt. Das Glasrohr wird mittig ausgerichtet ( evtl. mit einem Edding gekennzeichnet), die Schnur zwischen Glas und Mutter mit einem kleinen Schraubenzieher eingewickelt und eingedrückt. Die Stopfmuttern werden an die Eckstücke geschraubt und das Teflon verdichtet. Gerade beim Anziehen der Stopfmuttern wird oft das Glasrohr verschoben. Eine Funktion des Wasserstandes ist nur gegeben, wenn das Glasrohr die richtige Länge hat und oben wie auch unten die Querbohrungen nicht verschließen.  Das ist meist der Fall, wenn der Wasserstand streikt. Das hat alles nichts mit dem Glasrohr Durchmesser zu tun.
Mit feinem Schraubendreher oder angespitztem Streichholz wird
die Teflonschnur in die Mutter gedrückt.
Das Überdruckventil ist bereits komplettiert und wird nur mit den Fingern angezogen. Bitte keinen Schraubenschlüssel verwenden. Der O-Ring dichtet ab und der Stützring verhindert ein unkontrolliertes Zerquetschen. Als nächster Schritt wird auf das Gewinde des Dampfhahnes eine Kontermutter, Kupferdichtung und zwei Lagen Teflonband aufgebracht.
Der Dampfhahn wird in den Dampfdom eingeschraubt und mit der Kontermutter angekontert. Nun baut man den Öler zusammen.
Das Handrad wird auf die Spindel geschraubt und mit der Mutter angekontert. Die Stopfbuchse schiebt man über die Spindel, nimmt 2 cm gezwirbeltes Teflonband, wickelt es um die Gewindespindel und schraubt beides abwechselnd in das Ölergehäuse. Unten wird die Ablaßschraube mit dem O- Ring eingeschraubt, oben wird mit dem Deckel und dem O- Ring der Öler geschlossen. Auf den Gewindestutzen der Dampfleitung wird eine Kontermutter, etwas Teflonband und eine Kupferdichtung  gegeben und in den Öler geschraubt.
Abb.62
Der Ablaßstutzen wird  durch die  Bohrung  im   Bodenblech gesteckt und die Dampfleitung an der Überhitzerleitung und auf der anderen Seite  am Dampfhahn angeschraubt. Dazu wird das Kupferrohr durch Biegen angepasst.  Der Kessel wird auf das Umlaufblech platziert, vorne die Kesselstütze darunter gelegt und von unten mit der Schraube 147 angeschraubt.

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Gegenüber der Zeichnung, haben wir kurzfristig eine Änderung eingearbeitet. Die Dampfleitung wird nicht wie auf der Zeichnung in der Rauchkammer verschraubt (Platzmangel), sondern unten an einem T-Stück. Von unten kommt man mit dem Schraubenschlüssel sehr viel leichter heran. Siehe nebenstehende Abbildung.

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Der kleine Gastank wird unmittelbar neben den Dampfkessel auf das Umlaufblech montiert. In die untere Öffnung wird ein Nippel 116 mit einer Kupferdichtung geschraubt. Auf das Gewinde des Gashahnes wird eine Kontermutter 105 und eine Kupferdichtung gegeben. Auf das Restgewinde werden zwei Lagen Teflonband gewickelt. Der Gashahn wird  in die obere der beiden Gewindelöcher eingeschraubt und die Kontermutter angezogen. In das Flammrohr des Kessels wird der Brenner eingepasst und mit der Schraube 5 festgemacht. 
Spätestens jetzt sollte die Überhitzerleitung eingebaut sein. Diese wird mit der Kupferseite voraus durch die Ausfräsung des Brenners geschoben. Auf der Führerstandsseite ist diese mit dem Öler verbunden, auf der anderen Seite biegt man die angelötete Kupferleitung während des  Einschiebens  sorgsam  nach unten um sie später mit der Zuleitung des Zylinders zu verbinden. Abb.36a
Die Düse, auch wenn diese neu ist muss unbedingt von der Düsenseite aus mit Gas ausgeblasen werden. Staub besonders Papierstaub ist kaum zu vermeiden. Siehe Betriebsanleitung Tipps und Tricks.
Auf das Gewinde der Düse werden zwei Lagen Teflonband aufgelegt. Anstelle von zwei Lagen kann auch ein Stück längs gefaltet werden, es ist dann auch schmaler und kann  leichter gewickelt werden. Anschließend die Düse in den Düsenstock einschrauben. Der Düsenstock wird mit der Innensechskantschraube gehalten. Eine Gasleitung wird zwischen Gashahn und Düsenstock eingepasst und verschraubt.  Der kalte Gastank 115 wird an der hinteren Position mit einer Schraube angeschraubt. Für die Gehäusemon-tage  muss der Gastank nochmal demontiert werden, da eine Gehäuseschraube unter dem Gastank liegt. In den Gastank wird das Gaseinfüllventil 113 mit der Dichtung114 eingeschraubt. In die Gewindebohrung wird ein Nippel mit daruntergelegter Kupferdichtung eingedreht. Zwischen diesem Nippel und dem Nippel des kleinen Gastankes wird mit der zweiten Gasleitung eine Verbindung hergestellt. Auf das Abdampfrohr wird  die Abdampfpfeife 59 aufgesteckt. Zuletzt wird noch die Rauchkammertüre eingesetzt und mit den Schrauben 87  M1,4x7 befestigt.
Jetzt ist die Lokomotive dampffähig und es kann ein erster Probelauf erfolgen. Siehe Betriebsanleitung

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Griffstangenhalter in die Gewinde im Kessel einschrauben, ausrichten und Griffstangendraht einschieben. Der Griffstangendraht  kann an einigen Stellen mit Sekundenkleber gesichert werden. Die Gewindestangen am Kesselscheitel einschrauben und entsprechende Dome darüber stecken. Hinter dem Schornstein kommt der Dampfdom, anschließend der Sanddom. Der Sanddom  wird mit einer Mutter gehalten. Beim
Dampfdom  wird vorher die Scheibe 155 mit den kleinen Löchern in Längsrichtung unter die Befestigungsmutter gelegt. Danach kann das Überdruckventil wie in der Bildtafel zu sehen zusammengesetzt werden. Bevor die Dampfarmatur montiert wird, werden die Dampfrohre mit der Schnur Isoliert. Am  effektivsten ist das Tränken der Schnur in Weisleim der mit Wasser verdünnt wurde und dann Lage an Lage wickeln. Oder die trockene Schnur und immer etwas Sekundenkleber dazwischen geben. Ist die Isolierung angetrocknet wird die Armatur seitlich angesteckt und mit einer Mutter gesichert.

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Den Bremszylinder ankippen von unten einführen und seitlich mit einer Schraube M2x4 Sw3 anschrauben. Auf die Bremswelle wird der Bremshebel angeschraubt und mit dem Gabelkopf verbunden, der von unten in den Bremszylinder eingeschraubt  ist.

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Gehäuse
Zur Montage des Gehäuses muß vorerst der Gastank 115 nochmal heraus. Gehäuse über den Kessel auf das Umlaufblech und von oben mit drei Schrauben 87 M2x4 Sw3 anschrauben.
Den Gastank wieder einbauen. Das Obergehäuse aufsetzen und ebenfalls mit den Schrauben 87 mit dem Untergehäuse verschrauben. Zeitgleich wird die Leitung vom Speiseventil zum Wasserstand durch Biegen angepasst und am Wasserstand mit der Syphonschraube und zwei Kupferdichtungen verschraubt. Abb.53

Seite 26
Seitlich vor den Wasserkästen werden die Speiseventile montiert. Die beiden Gewindestangen 163 werden in die Gewindebuchsen geschraubt. Das Ventil mit Leitung wird darüber gesteckt und mit einer Mutter  14 fixiert. Darauf wird das Handrad 164 geschraubt und wieder mit einer Mutter gesichert. Auf der anderen Seite geschieht das gleiche.  Das Ende der Leitung wird evtl gekürzt und in die Bohrung im Gehäuse  gesteckt. Abb.54u.55
Die vorhergehende Bildtafel zeigt die Positionen der Kleinteile.
Die Lampen mit den Schlitzsockeln werden vorne auf die Lampenhalter gesteckt, die hinteren werden mit je zwei Schrauben  M1,4x4 angeschraubt. Auf dem  Dach 160 wird die Pfeife 161 mit einer Mutter 14 befestigt. Der Draht 162 wird zu einer Öse gebogen und am Pfeifenhebel eingehängt. Abb.56