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23500 Adler Text

Bauanleitung Adler 23500

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In den Rahmen unterhalb der späteren Achslager werden die Gelenkbolzen 68 eingeschraubt und eine Feder 38 darüber  gesteckt. Die Räder 35 schiebt man auf die Achse, steckt ein Achslager 72 darüber und schiebt das Lager in die Achslagerführung. Prüfen, ob nicht vorher etwas Farbe entfernt werden muß. Mit zwei Schrauben 7 und den Achslagerhaltern  37 werden die Lager gesichert.  Abb.4

Mit den Innensechskantschrauben M2x3 werden die Räder auf der Achse festgemacht. Achtung! Die Schrauben vorsichtig schräg einsetzen.

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Als nächstes wird die Pufferbohle 74 über die Gewindebolzen gesteckt und mit den Puffern 75 festgeschraubt. Abb.11
In der Folge leimt man den Kohlenboden zusammen und  schwärzt diesen. Abb.8/9/10
Den Kohlenboden klebt man mit etwas Sekundenkleber - Gel von unten an die Quertraverse des  Fahrwerks.  Später, wenn der Tenderkasten aufgesetzt wird, hält die Befestigungsschraube 29 mit Scheibe 33  das Holz endgültig. Abb.12

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Beginnen wir mit den Griffstangenhaltern, die in die Gewindebohrungen eingeschraubt werden. Mit etwas Schraubensicherungslack werden diese nach dem  Ausrichten fixiert.  Aus dem Draht  80 werden die Griffstangen geschnitten ,in die Griffstangenhalter eingeschoben und mit etwas Seckundenkleber oder Schraubensicherheitslack gegen Herausfallen gesichert. In die beiden inneren Griffstangenhalter werden mit kurzen Stückchen, die abgebogen werden, die Prüfhähnchen nachgebildet. Abb.15

In den Gastank wird der Adapter mit der Dichtung eingeschraubt. Auf das Gewinde des Einfüllventiles wickelt man zwei Lagen Teflonband, gibt die Kupferdichtung dazu  und schraubt es in den Adapter ein.
Auf das Gewinde des Gashahnes kommt die Kontermutter, etwas Teflonband und man schraubt diesen seitlich in den Gastank. Abb.16

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Auf eine Seite der Gasleitung wird der Düsenstock  64 befestigt. Auf das Gewinde der Düse wird eine Lage Teflonband gelegt und in den Düsenstock eingeschraubt.  Abb.17

Die andere Seite der Gasleitung wird an den Hahn geschraubt. Der Gastank mit angebauter Gasleitung wird in den Tenderaufbau eingesteckt und von unten mit den Schrauben 29 und Scheiben angeschraubt.  Beim Aufsetzen des Tenderaufbaus auf das Fahrgestell wird die Gasleitung mit einem Bogen auf die Seite und nach ca. 30- 35 mm nach vorne gebogen. Der Tenderaufbau wird mit den Schrauben  82 und den Scheiben 33 am Fahrgestell von unten angeschraubt. Dabei wird der Kohlenboden mit befestigt. Abb. 18 und 19

Die Kohlenschütte wird aus dem Rahmen gedrückt und mit Weißleim zusammengeleimt. Nach dem Trocknen wird diese an den Kohlenbanzen mit Sekundenkleber- Gel angeklebt.  Die Kohle vermischt man mit je einem Teil Weißleim und Wasser und verteilt das Gemisch auf dem Kohlenbanzen und auf dem Kohlenboden.  Abb. 22  Die Abdeckung 95 wird  aus dem Rahmen herausgedrückt. Den schmalen Streifen klebt man an die beiden Halter, die Abdeckung obendrauf.

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Achtung! Bitte die Teflonkolben nicht außerhalb des Zylinders lagern. Die Stützringe werden dann das Teflon aufdrücken und Sie bekommen die Kolben nicht mehr in den Zylinder. Die Dichtungen wurden aus Viton gelasert. Die Putzen drücken Sie vorsichtig mit einem spitzen Bleistift oder ähnlichem heraus.

Die Kolben also besser im Zylinder lassen. Auf beiden Seiten etwas säurefreies Öl dazugeben und die Zylinderdeckel 8 mit einer Dichtung 3 auf den Zylinder geben und anschrauben. Bei diesen Dichtungen muß man nicht wie ein Schmied anziehen, es  reicht Handwarm.  Es werden vom Teflonband ca. 40 mm abgeschnitten und zu einer Schnur gezwirbelt, die mit einem spitzen Streichholz oder kleinen Schraubenzieher zwischen Gewinde und Kolbenstange eingedrückt wird. Abb.24. Die Stopfbuchse 11 einschrauben und verdichten. Die Kolbenstange soll sich noch bewegen lassen.

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Die Schieberstangen 10 werden eingeschoben und von oben die Steuerschieber 5 eingelegt. Darauf achten, dass diese wirklich leicht gehen.  Wieder wird etwas Teflonband gezwirbelt und in die Stopfbuchse wie gehabt eingedrückt. Mit der Stopfbuchse 11a wird wieder abgedichtet. Nun wird noch die Kontermutter und der Schieberstangenkopf aufgeschraubt. Vorerst nicht festziehen, damit wird der Schieber noch eingestellt. Abb.25

Vor der Montage der Zylinderkopfdeckels wird ein Griffstangenhalter mit Teflonband eingeschraubt, Gewinde gekürzt und mit einem Stück! mm Draht ein Entwässerungshahn hergestellt wie schon beim Tender. Abb.26

Auf die kurze Welle der Kurbelwelle 20 wird wie in der Bildtafel  2 zuerst ein Exzenter 17 dann die linke Exzenterstange dann das Distanzlager 19 dann wieder ein Exzenter mit der Exzenterstange rechts aufgefädelt. Die kurze Kurbelwelle wird aufgeschoben und mit der Madenschraube in die Vertiefung eingeschraubt. Es müssen sich die Exzenter leicht drehen  lassen und auf die Kurbelwangen auflegen.  Beim Umsteuern müssen die Exzenter auf der anderen  Seite anliegen. Ist das  nicht der Fall, wird das Distanzlager auf einem Stück Schleifleinen mit kreisförmigen Bewegungen etwas geschmälert. Wenn, dann nur im hundertstel Bereich. Durch Schieben der Lokomotive nach vorne oder hinten wird umgesteuert. Man nennt das Slip-
Exzenter- Steuerung. Abb.28

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In die Gabelköpfe der Kolbenstange wird die Pleuelstange eingesteckt und beidseitig ein Kreuzkopf eingesteckt. Die Kreuzköpfe lagern gleichzeitig in der Kreuzkopfführung und halten das Pleuel leichtgängig im Gabelkopf. Bildtafel 3

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Die montierte Zylindereinheit wird mit zwei Schrauben M1,4x4 in die Kreuzkopfführung eingeschraubt. Auf der Gegenseite wird die Kurbelwelle eingesetzt und mit den Schrauben M2x4 Sw3 am Distanzlager befestigt. Die Schrauben werden jedoch noch nicht angezogen, erst nach dem Einsetzen in den Fahrzeugrahmen.  Abb.30
Die Pleuel werden in die Kurbelwelle mit den Pleuelköpfen und den Schrauben M1,4x7  montiert. Die Exzenterstangen verbindet man mit Hilfe der Bundschrauben 28 mit den Schieberstangenköpfen 12.
In die Befestigungsgewinde der Räder wird  je eine Innensechskantschraube eingesetzt. Vorsicht, das  Gewinde ist schräg eingebohrt.
Die Räder werden auf die Kurbelwelle geschoben und auf die Enden ein Achslager 27gesteckt.  Bildtafel  4.
In Bildtafel 5 sieht man wie der Antrieb in den Rahmen eingeführt wird. Dabei ist wichtig, dass die Zylindereinheit auf dem Rahmen zu liegen kommt, die Kurbelwelle  aber mit den Lagern 27 von unten in die Achslagerführung einge-schoben wird.  Abb.32
Stimmt alles, dann werden die Achslager mit den Achslagerhaltern gesichert.

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Nun kann die Maschine eingestellt werden. Dazu wird die Schieberstange mit einer Riefenlosen Zange verdreht bis bei einer Umdrehung die sichtbare Bohrung in vollem Umfang zu sehen ist.
Mit der Mutter wird die Einstellung gesichert. Abb.33

Nach der Einstellung wird der Schieberkasten mit der untergelegten Dichtung 6 und dem Schieber-kastendeckel geschlossen.  Die Dampfzuleitung 46 wird nun mit den Kupferdichtungen und den Syphonschrauben in den Schieberkastendeckel eingeschraubt. Bildtafel 7 Abb. 34/35  Die Abdampfleitung 44 kann montiert werden. Nun wird die Maschine mit den vier Schrauben vom Rahmen gelöst und hochgeklappt.  Bildtafel 6
Die Schrauben der Zylinderbefestigung wird um eine Umdrehung aufgeschraubt, die Rauchkammer 43 darübergesteckt und zwischen Kreuzkopfführung und Zylinder geklemmt. Abb.36  Erst jetzt sollte man die Zylinderkopfdeckel aufsetzen.
Die Rauchkammer wird mit der Stütze 39  stabilisiert.

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Die Adlerschilder mit Sekundenkleber zusammen kleben und in
der Mitte des Kessels ebenfalls mit Sekundenkleber Gel ankleben.
Die Stephenson Messingschilder werden am Rahmen zwischen den
vorderen Achslagern ebenfalls mit Sekundekleber Gel oder Zweikomponenten
Kleber angeleimt. Siehe Frontbild.

Das Einsetzen des Triebwerkes in den Rahmen erfordert viel Geduld. Man muß etwas probieren Das Triebwerk beim Eindrehen flach halten. Nach dem Einbauen sollte man mit säurefreiem Maschinenöl gut ölen und das Fahrwerk mit Luft leichtgängig einlaufen lassen.

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Wasserstand - Imitation
Die Wasserstandsgrundplatte 97 wird mit den beiden Griffstangenhaltern 79 an die Stehkesselwand  angeschraubt und ausgerichtet. Anschließend befestigt man den Umsteuerhebel 96
mit zwei Schrauben 7 ebenfalls an der Stehkesselwand.  Den Draht 80 schiebt man durch beide Halter, zwickt die überstehenden Enden ab und  feilt mit der Nadelfeile eben. Den Führerstand  schraubt man mit vier Schrauben 7 an den Stehkessel seitlich an. Der Dampfdom wird mit der flachen Schraube von innen angeschraubt und mit der Dampfpfeife ergänzt. Abb.39

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Die Holzverkleidung 97 wird auf der Innenseite mit Holzleim bestrichen, über die Bohrungen gelegt und vorsichtig um den Kessel gelegt. Mit ein paar Gummiringen wird die Holzverkleidung bis zum Trocknen gehalten.
Damit der Kessel in den Stehkessel passt, müssen die überstehenden Schrauben innen noch mit einem Seitenschneider gekürzt werden.

Der Öler wird mit der Halteschraube 57 und der Dichtung  58 unter den Führerstand geschraubt. Auf das Gewinde der Schraube 57 legt man vorher eine Lage Teflonband. Die Kesselbänder werden am Ende ca. 3 mm aufgebogen, um den Kessel gelegt und mit einem Viton Ring verbunden. Abb.42

Der Dampfkessel wird in den vormontierten Stehkessel mit Führerstand, siehe Abb.39,  eingeschoben, dabei  schlüpft der Dampfnippel für den Dampfhahn durch die Bohrung. Die beiden Schutzbleche müssen jetzt eingebaut und mit je einer Schraube an der Quertraverse der Kreuzkopfführung angeschraubt werden. Der Kessel wird jetzt mitsamt dem Führerstand in den Rahmen eingeführt und in die Rauchkammer eingedrückt. Dabei aufpassen, dass die Schutzbleche unter das Führerstandsblech rutschen. Der Führerstand wird mit den Schrauben 7 angeschraubt.  Auch das Schutzblech wird von unten angeschraubt.  Abb 43

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Die Dampfreglerleitung 47 wird durch vorsichtiges Biegen angepasst und mit der Stopfbüchse  61und dem Dichtring 62 in den Anschluss des Ölers gesteckt und auf die Höhe des Gewindenippels gebracht. Durch die Öse wird nun der Dampfregler  in den Dampfkessel geschraubt, dabei auf beiden Seiten eine Kupferdichtung gelegt. Abb.44

Die Stopfbuchse mit Schlitz wird mit zwei kleinen Schraubenziehern eingedreht. Vorher wird noch etwas Teflonband auf das Kupferrohr aufgewickelt. Abb. 45a

Die Dampfleitung 66 wird mit der Mutter 101 am Gewinde der vom Zylinder kommenden Leitung angeschraubt. Die Stopfbuchse 61 wird über die Dampfleitung am anderen Ende geschoben, ca. 20 mm Teflon zwirbeln und auf das Kupferrohr wickeln und zuletzt noch den Dichtring 62. Das Ganze wird nun in das untere Gewinde des Ölers geschraubt. Das  Zugeisen aus dem Bausatz Tender wird mit einer Schraube 102 angebracht.
Zuletzt wird noch der Brenner in die Schlitze am Stehkessel mit den Schrauben und den Beilagscheiben eingesetzt. Abb.46

Abb.47 zeigt deutlich wie eng die Dampfleitung gebogen werden muss. Um den Stehkessel herum nieder halten, damit die hintere Achse nicht an der Leitung streift.

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Ist die Leitung verlegt, baut man die Achsen ein. Zuerst die Achslager in die Führungen probieren und nötigenfalls Farbe entfernen. Dann die Räder auf die Achse  schieben, Innensechskantschrauben in die Räder drehen ( Gewinde schräg) Radlager aufstecken. Je eine Feder in den Dorn  der Lagerführung stecken und die Achse einführen. Mit den Radlagerhaltern  gegen Herausfallen sichern.  Das gleiche geschieht mit der anderen Achse.  Abb. 49 und Tafel 6

Die vier Zierköpfe werden mit Sekundenkleber oder ähnlichem auf die Dorne  des Geländers ge-klebt. Das Überdruckventil mit der Hand einschrauben. Der O-Ring  benötigt nur wenig Kraft zur Dichtung. Den Domsockel hinter dem Dom einschrauben, Dom darüber und mit der Schraube 104 anschrauben.  Den Filter einschrauben und den Schornstein einstecken.  An der Pufferbohle werden die Puffer eingeschraubt . In der Mitte wird die Stiftschraube zur Hälfte eingeschraubt, dann die Anhängeöse darüber schrauben.

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Betriebsanleitung
Wasser einfüllen
Überdruckventil abschrauben und mit der 5 ccm Spritze 4 Füllungen (20 ml) kalkfreies Wasser einfüllen. Sollte destilliertes Wasser verwendet werden, muss  3-5% Leitungswasser beigemischt werden. Überdruckventil wieder einschrauben.

Öl einfüllen
Die Spritze mit Kupferrohr wird mit Heißdampföl aufgezogen. Dazu sollte das Öl warm gemacht werden. Unbedingt Heißdampföl verwenden, dazu gibt es kein Alternative. Man drückt ca. 1 ccm Öl in den Öler. Dazu schraubt man mit dem 4 mm Steckschlüssel am Führerstandsboden die Einfüllschraube auf, füllt Öl ein und schließt die Schraube wieder.

Gas einfüllen
Auf die Gasflasche mit 30% Propan und 70% Butan wird ein Umfülladapter Bestell Nr.  50838
geschraubt. Mit diesem wird das Gas in den Tank im Tender eingefüllt. Drückt man mit einem geeigneten Gegenstand z.B. Bleistift oder kleinen Schraubenzieher auf den Stift in der Mitte  des Einfüllventiles, so sollte flüssiges Gas austreten. Ein Zeichen, dass der Tank voll ist.

Zünden
Vergewissern Sie sich, dass die Gasleitung überall gut verschraubt und dicht ist. Die Düse sollte sauber sein. Auch eine neue Düse kann alleine durch Papierstaub verschmutzen. Sorgen Sie dass die Düse mit einer Lage Teflonband auf dem Gewinde eingedichtet ist. Ist alles  in Ordnung, dann wird der Keramikbrenner mit einem langen Feuerzeug von unten gezündet. Da Gas schwerer ist als Luft, wird das Gas über den Brenner strömen und entzündet sich am Feuer des Feuerzeuges. Gehen Sie vorsichtig mit dem Gas um. Den Brenner nur klein stellen und langsam an die tatsächliche Feuergrösse herantasten. Der Brenner wird viel mehr Feuer erzeugen, als die Lokomotive  brauchen wird. Nach ca. 2 Min wird der Dampfhahn geöffnet, die Maschine etwas nach vorne geschoben, die Exzenter stellen sich nach Vorwärtsfahrt ein und die Maschine läuft mit etwas Rucken am Anfang weg.  Auch diese Maschine braucht  Einfahrzeit.