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Bauanleitung Fahrgestell 20150

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Achtung! Alle Teile, außer dem Zylinder, sind in der Serienauslieferung nicht brüniert, so wie in den Bildern der Bauanleitung teilweise sichtbar. Wollen Sie Ihre Teile ebenfalls brünieren, nehmen Sie das Waffen Brüniermittel Bestell Nr. 51306
Entfetten Sie die zu schwärzenden Teile mit einer Lösung von 1 Teil heißem Wasser und 1 Teil Spiritus. Legen oder hängen Sie die Teile in das Brüniermittel hinein. Die Verfärbung fängt bei hellbraun an und geht bis tiefschwarz. Hat es den gewünschten Farbton, sofort herausnehmen, mit Wasser abspülen. und trocknen lassen. Wischen Sie die Teile nach dem Trocknen mit einem weichen Lappen und etwas Öl ab, so bekommt die Oberfläche den Ton von Blaublech.

Man beginnt am besten mit der Montage der Hebel  20 auf die Entwässerungswelle 19. Der Hebel wird auf die Welle geschraubt und später mit einer Mutter 14 gekontert. Der Hebel wird so ausgerichtet, wie folgende Skizze es zeigt.

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In der Abb.3 sieht man die montierten Enwässerungshebel auf den Entwässerungswellen. Die Hebel werden mit den Muttern angekontert.

Kontrollanfräsung um von aussen die Lage der
Entwässerungswelle zu sehen.

Die Entwässerungswellen werden nun von der Stopfbuchsenseite  in den Zylinder eingeschoben, Dichtung 3 mit etwas Öl auflegen und unter den Hebel  schieben und den Deckel 6 mit der Ausfräsung über den Hebel legen.
Der Deckel wird mit den Sechskantschrauben 5  nur leicht angeschraubt. Der Deckel hindert nun die Welle am Herausfallen und hält sie so an ihrer vorgesehenen Position. Abb.5
Jetzt wird der Kolben mit der Kolbenstange voran in den Zylinder und durch den Zylinderdeckel gesteckt, und geprüft, ob  er sich sauber ohne Klemmen bewegen lässt.
Die Sechskantschrauben können festgezogen werden. Es ist ratsam, den Kolben vorher etwas einzuölen. Bitte die Schrauben nicht anknallen, sondern nur gut anziehen. Wie sagt man so schön? Nach fest kommt ab!!
Als nächstes wird die Stopfpackung eingesetzt. Dazu nimmt man ca. 70 mm Teflonband, zwirbelt es zwischen den Fingern zu einer Schnur. Mit einem kleinen Schraubenzieher oder angeflachten  Zahnstocher drückt man nun diese Schnur zwischen Kolbenstange und Zylinderdeckelgewinde. Abb.5
Die Stopfbuchse 7 wird über die Kolbenstange gesteckt, ein Tropfen Öl dazu gegeben und mit einem  6 mm Gabelschlüssel angezogen. Natürlich nur soviel, dass der Kolben beweglich bleibt. Abb. 6

Nun werden die Stehbolzen 8 mit dem kurzen Gewinde voran, mit etwas Schraubensicherungslack in den Schieberspiegel eingesetzt und mit einer kleinen Zange ohne Riffelungen angezogen. Bei der Montage des mittleren Stehbolzens, wird zuerst der Dampfnippel eingeschraubt, der Stehbolzen mit Schraubensicherungslack eingedreht und nach ca. 10 Min. der Dampfnippel wieder herausgedreht.
Über die Stehbolzen wird eine eckige Dichtung gelegt, ein Schieberkasten  mit der Schieberführung nach außen darüber gesteckt und über Eck mit vorerst 2 Muttern  14 gesichert. Abb.7

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Das Schieberplättchen 11 wird  in den Steuerschieber 10 leichtgängig eingepasst. Das bedeutet  das entfernen der Bearbeitungsgrade. Dazu nimmt man eine kleine flache Nadelfeile und fährt damit vorsichtig durch die gefrästen Schlitze bis kein Grat mehr zu sehen und zu spüren ist. Abb.9

Die Nirosta Schieberstange 15 kann durch das Gewinde schneiden einen  kleinen Grad haben. Der wird ebenfalls mit einer flachen Nadelfeile  entfernt. Den Steuerschieber legt man in den Schieberkasten  und schraubt von außen die Schieberstange bis halbes Gewinde ein. Sollte noch ein Grad an der Bohrung vorhanden sein dann mit einer runden Nadelfeile entfernen. Die Stopfbuchse wird genauso eingesetzt wie beim Kolben auch. Die Schieberstangenführung 22 wird über die Schieberstange auf den Schieberkasten gesteckt und mit einer Madenschraube 23 gesichert.
Das Schieberplättchen muss sich im Steuerschieber ohne viel Spiel leicht bewegen lassen.

Was ganz wichtig ist, der Schieber muss sich nach oben heben lassen. Er wird nur vom Dampfdruck auf den Schieberspiegel gedrückt. Während der Steuerbewegung muss der Steuerschieber immer plan aufliegen. Ist das nicht der Fall würde der Dampf ohne verrichteter Arbeit direkt zur Abdampfleitung ausströmen.

Achtung! Die Zylinderlauffläche genauso wie der Schieberspiegel sind mit einem Kreuzschliff versehen. Das ist Absicht und darf nicht weg poliert werden. Der Kreuzschliff sorgt  für eine gute Ölhaftung, damit der Kolben wie auch die Schiebermuschel leicht auf einem Ölfilm laufen. In der Vergangenheit haben einige Spezialisten diese vermeindlichen Kratzer wegpoliert. Das Ergebnis, die  Schiebermuschel saugt sich fest und frißt sich. Im Endergebnis muß immer ein neuer Kolben eingehont oder der Spiegel neu geschliffen werden.

Funktionsbeschreibung Flachschieber

Der Dampf ströhmt in den Schieberkasten ein. Da nach
der Physik der Druck in einem geschlossenen Raum an
allen Stellen gleich ist, drückt der Dampf auch auf den
Steuerschieber, in dem Maß wie er Fläche bietet.
Da die Steuerfläche auf dem Schieberspiegel sauber aufliegen muß, werden bei Mittelstellung  alle Steuerschlitze
zugedeckt und der Schieberkasten ist dicht. Das Steuergestänge zieht nun den Schieber zurück, gibt die vor-
dere Steueröffnung frei, Dampf ströhmt zum Zylinder
und verrichtet seine Arbeit. Der abgearbeitete Dampf
genannt “Abdampf” kommt zur mittleren Steuerbohrung unter dem Schieber an und wird über die Ausspa-
rung zum Abdampfbläser in der Rauchkammer und
durch den Schornstein ins Freie geblasen. Da der Abdampf immer noch genügend Druck hat, drückt er
auch mit diesem Druck von unten auf die Steuermuschel. Das bedeutet, daß der Schieber immer nur mit
dem Differenzdruck zwischen Frischdampf und Abdampf auf den Schieberspiegel gedrückt wird. Das
Schiebergestänge konnte den Schieber zurückziehen, weil der andere Zylinder durch die 90° Verdrehung der Räder, auf Arbeiten stand.

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* Teil 38 mit den Schrauben 39 als erstes noch vor den Rä-
dern anschrauben.

Man nimmt eine Achse 30, steckt diese in ein Achslager 31. Beides schiebt man durch das vordere Lagerlangloch des Rahmens. Während des Schiebens setzt man die beiden Federbolzen  24 und Federn 25 ein. Aber Vorsicht! Die Federn fliegen schnell davon. Notfalls eine dritte Hand dazu-nehmen. Schiebt man die Achse dabei in den Rahmen und drückt die Achse in die  zweite Rahmenwange durch, hilft es auch schon, die Federn zu sichern.
Sind alle Achsen eingesetzt, werden in alle Räder die Innen-sechskantschrauben  eingeschraubt. Achtung!  Die Schraubenlöcher sind schräg  eingebohrt.

Treibachse: Das Rad bündig auf die Achse stecken und die Madenschraube festziehen. Die Achse ins Achslager schieben und auf der anderen Seite das Rad ebenfalls bündig jedoch um 90° verdreht  festschrauben. Der Radsatz hat ein Seitenspiel und ist jetzt unsere  Ausgangssituation für den weiteren Aufbau. Die 90° Verdrehung sorgt später für das Selbstanlaufen der Maschine. Bei der nachfolgenden Kuppelachse verfährt man ähnlich, jedoch wird auf einer Seite das Rad noch nicht festgezogen, sondern man lässt es angeklemmt. Auf der Seite der festangezogenen Rädern wird über den Kurbelbolzen des Treibrades eine Scheibe 41 Ø 3 mm aufgelegt, dann die Kuppelstange mit dem Ölerhaus nach oben, eine Scheibe 40 Ø 4mm. Das alles läuft auf der Lagerbüchse der Treibstange. Auf dem Kuppelradbolzen wird die Kuppelstange mit einer Sechskantschraube 32 gesichert. Aus der Stückliste 26 “Steuerung” entnimmt  man die Kurbeln und setzt diese auf den Kurbelbolzen des Treibrades, um die Kuppelstange vor dem Herunterfallen zu sichern. Abb. 17

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Auf der Gegenseite verfährt man genauso. Das Kuppelrad verdreht man nun soweit, bis das Auge der Kuppelstange über den Kuppelbolzen fällt. Die Schraube des Rades etwas fester anziehen. Nochmal überprüfen, ob auch nichts hakt, evtl. nachstellen, dann die Schraube festziehen. Bei der nächsten Achse  verfährt man ebenso, jedoch wird diese Kuppelstangenergänzung mit der Bundschraube 33 vorher mit der Kuppelstange verbunden. Sind alle Achsen und Räder eingebaut und dreht sich das Fahrwerk makellos, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, das Fahrwerk über alle Radien und Weichen zu schieben, um auszuschließen, dass das Fahrwerk irgendwo klemmt. Durch die geteilte Kuppelstange, der Seitenverschiebung der Räder, sollte es auch möglich sein, durch den kleinsten Radius zu fahren. Die Treibachse ist nicht gefedert, um hohe Steuerungsgenauigkeit zu garantieren. Abb.18

Die beiden Leistenhalter werden über den Bund des Zylinderdeckels gesteckt und mit einer Innensechskantschraube 45 festgemacht. Die Kreuzköpfe sichert man mit etwas Schraubensicherungslack auf dem Gewinde der Kolbenstange. Abb.20

Um die Zylinder mit dem Rahmen zu verbinden, müssen noch einige Vorarbeiten gemacht werden. Zuerst die Isolierplatte 57 auf die Anschraubfläche  auflegen, dann die Befestigungsschrauben 54 mit den Beilagscheiben 55 in die Gewindelöcher einschrauben mit ca 3 Gängen.
Die Dampfnippel werden mit je einer Kupferdichtung in die Zu- und Abdampflöcher eingeschraubt. Die Abdampfnippel am Zylinder werden festgezogen. Die Nippel am Schieberkasten werden um einen Gang offen gelassen. Diese werden erst nach der Montage der Zylindereinheit am Rahmen festgezogen. Die O-Ringe werden mit Vaseline oder Öl rutschig eingeschmiert und dann mit den Zu- und Abdampfnippel zusammengeschoben soweit, dass die Breite des Rahmens überbleibt. Abb.22

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Bevor die Zylinder an den Rahmen montiert werden können, entfernt man  die vorderen Befestigungsblöcke. Nach der Montage der Zylinder werden sie wieder angeschraubt.

Aus den Schlitzen im Rahmen wird die Farbe herausgekratzt, damit die Schrauben besser hineingleiten können. Die Zylindereinheit wird wie der schräge Schlitz gekippt und von vorne nach hinten eingeschoben und nach unten gedrückt. Eben ausrichten und die Schrauben können festgeschraubt werden. Dabei werden die Nippel in die T-Stücke vollends eingeschoben. Jetzt können die Zudampfnippel ebenfalls angezogen  und die T-Stücke in die Mitte ausgerichtet werden. Abb.24

Die Treibstange wird jetzt mit dem Kreuzkopf verbunden. Dazu benutzt man den Gelenkbolzen 48 aus Stückliste 19.
Die beiden Kreuzkopfführungshalter 43 verschraubt man  am  Rahmen mit den Sechskantschrauben 43a  M2x4 SW 3.
Vorher jedoch wird die Führungsleiste durch den Kreuzkopf in den Leistenhalter  eingeschoben. Am Leistenhalter 44 wie auch am  Kreuzkopfführungshalter 43 wird die Führungsleiste nach dem Ausrichten  angeschraubt. Das geschieht mit der Innensechskantschraube M2x3. Läuft alles problemlos, wird auch der Leistenhalter mit dem Zylinderdeckel verklemmt. Auf der Gegenseite geschieht das gleiche. Dreht man die Räder mit der Hand durch, sollte kein Klemmen oder Haken zu spüren sein. Im anderen Fall muss das Problem erst beseitigt werden, bevor weiter gebaut wird.

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Bildtafel C.Kuppler Steuerung zeigt die Zusammenhänge der Steuerteile.
Linke Seite
Die Schieberschubstange 63 wird in den Voreilhebel 58 gesteckt und in der zweiten Bohrung mit einem Gelenkbolzen 48 verbunden. In das Drehlager am Rahmen, wird die Schwinge 68  mit etwas Öl eingesteckt. Diese muß sich leicht bewegen lassen. Die Gabel der Schieberschubstange wird in die Schwinge geschoben, ein Schenkel innen, ein Schenkel aussen. Der Voreilhebel wird mit der oberen Bohrung und  einem Gelenkbolzen an den Schieberstangenkopf  17 gehängt. Der Gleitstein 71 wird mit einer Pinzette in die Schwinge eingeführt und zwischen die beiden Schenkel der Schieberschubstange geschoben. Mit einem Gelenkbolzen 48 wird alles drehbar zusammengehalten. Die Kurbelstange steckt man auf die Kurbel und mit der anderen Seite in die Bohrung der Schwinge. Die Verbindung in der Schwinge erfolgt mit einem Gelenkbozen, auf der Kurbel mit einer abgedrehten Schraube 32. Mit der Lenkerstange 66 wird der Voreilhebel mit dem Arm des Kreuzkopfes verbunden. Achtung! Der Absatz der Lenkerstange muss außen zu sehen sein.
Das gleiche geschieht analog auf der anderen Seite.
Durch die Bohrungen der Umsteuerhalter am Rahmen wird die Umsteuerwelle 59 geschoben. Auf der rechten Seite schiebt man den Aufwurfhebel 61 auf und auf der linken den Umsteuerhebel 62 und den Aufwurfhebel 60. Die Gabel des Hängeeisens 65 hängt man mit einer Gelenkschraube an den Aufwurfhebel. Das andere Ende des Hängeeisens verbindet man mit einem Gelenkbolzen in der verbleibenden Bohrung mit der Schieberschubstange. Nun drückt man beide Aufwurfhebel in die unterste Position der Schwinge und schraubt beide mit einer Innensechskant-schraube 37  M3x3 fest auf die Umsteuerstange. Bewegt man nun den Umsteuerhebel 62, so sollten beide Aufwurfhebel die Schieberschubstangen heben und senken. Das alles ohne Klemmen oder sonstige Beein-trächtigung. Bei jedem Teil das man anbaut, während der Montage, sollte man immer auf Leichtgängigkeit prüfen und notfalls korrigieren.

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Einstellung der Steuerung
Die Heusingersteuerung mit Flachschieber ist eine sogenannte Außenkantensteuerung und diese eilt nach. Das heisst: Die Kurbel liegt hinter der Achse, wenn sich der Kurbelbolzen  am untersten Punkt  zur Schiene  befindet. Abb. 33

Je größer der Fliehkreis der Kurbel ist, desto größer ist auch der Hub, den der Schieber macht. Das ist auch schon unsere erste Aufgabe der Einstellung. Erst mal stellt man die Kurbel soweit nach hinten, dass die Radachse völlig sichtbar ist.
Die Schieberschubstange drückt man in die unterste Aus-lage.  Dreht man nun vorwärts die Räder um eine Umdrehung, so muß die Schieberstange vom vorderen bis hinteren Totpunkt  5mm Hubbewegung gemacht haben. Ist der zu klein, wird die Kurbel weiter vom Mittelpunkt der Achse weggedreht. Ist der Hub zu lang wird die Kurbel näher zur Achse hin eingestellt. Stimmt der Hub von 5 mm, braucht nur noch die Schiebermuschel in die Mitte gestellt werden. Dazu schraubt man Gelenkbolzen, Schieberstangenkopf und Voreilhebel heraus und dreht die Schieberstange in das Schieberplättchen hinein oder heraus, je nach dem. Dreht man die Räder um eine Umdrehung, sollte abwechselnd der vordere oder der hintere Steuerschlitz völlig geöffnet sein.

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1. Einstellung:
Umsteuerschwinge 46 in Endstellung bringen (volle Fahrt) Kurbel 42 auf dem Treibradzapfen so verdrehen, dass der Steuerschieber-Hub H ca. 5 mm beträgt.



2. Einstellung:
Umsteuerschwinge 46 in Mittelstellung bringen (Fahrtneutralstellung) Steuerstange 15 so verdrehen, daß der Steuerschieber 10 in der Mitte vom Schiebergehäuse steht (A=B)

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RC Einbau

Entwässerung
Die Entwässerungshebel 20 werden mit der Entwässerungsstange 78 mit Hilfe der Gelenkschrauben 33 beweglich verbunden.  Den Umlenkhebel 76 schraubt man mit der Bundschraube 77 auf das Entwässerungswinkelhebellager 38 so, dass der kurze der beiden Schenkel unter der Entwässerungsstange ist. In das Gewinde des kurzen Schenkels wird der Schraubenbolzen 33 geschraubt. Auf den längeren Schenkel quer zum Rahmen wird ein Drehelement eingeschraubt und anschließend wieder zwei Umdrehungen zurück.
An die zwei vorderen  Querträger des Rahmens wird von unten ein Servo ( in unserem Falle Hitec Hs82 MG) befestigt. In ein geeignetes Loch des Servohebels wird ein Gewinde geschnitten und ebenfalls ein Drehelement eingesetzt, wie schon beschrieben. Das Servo bei eingeschalteter Anlage auf Mitte stellen, die Entwässerungsstange auf Mitte stellen und beide mit der Servostange verbinden. Mit der Anlage prüfen und evtl. nach justieren. Abb. 37

Umsteuerung
Links auf die beiden hinteren Traversen wird nun von oben ein weiteres Servo ( hier Hitec HS-82 MG)  geschraubt. In den Servohebel wird ein Gewinde M2 eingeschnitten, in das, wie schon beschrieben, ein Drehelement eingesetzt  wird. Die Umsteuerungsstange wird auf der Gewindeseite mit dem Gabelkopf versehen und mit der Mutter angekontert. Vor und nach dem Drehelement wird eine Druckfeder aufgesteckt, die mit je einem Stellring eingestellt wird. Die Federn sorgen für die Sicherheit des Servomotors und Getriebe. Mit den Stellringen wird die Mitte eingestellt und durch Vorspannen der Feder die Stellkraft übertragen. Abb. 40 und 41

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Entkupplung
Den mitgelieferten Messingdraht auf der Servoseite S-förmig biegen. Den Servohebel auf beiden Seiten abzwicken, so dass er am Rahmen vorbeigeht und neue Löcher Ø 1,2 bohren. Servo mit der Anlage auf Mitte stellen und den Servohebel mit den eingefädelten gebogenen Messingdrähten im rechten Winkel aufstecken. Abb.43  Kupplungen mit der Sechskantschraube und Scheibe an den Rahmen schrauben. Auf die Entkupplungsstange  zuerst die Stellbuchse mit Madenschraube, dann die Feder auffädeln und durch die Bohrung der Entkupplungsplatte  schieben. Das gleiche auf der anderen Seite. Dazu wird der Servohebel nochmal vom Servo gehoben. Nun den Bügel nach unten drücken und mit dem Filzstift die Biegekante anzeichnen. Mit einer kleinen Zange den Draht biegen. Nach dem erneuten Zusammenbau werden die Feder  und der Stellring eingestellt. Abb.44 Zum Betätigen der Entkupplung benötigt man nur einen halben Kanal. Durch Anziehen der Enkupplungsstange wird die Platte den Kupplungshaken aus den Kupplungsbügel drücken. Drückt man den Senderhebel in die andere Richtung, so schiebt sich die Entkupplungsstange in die Feder und es passiert nichts.


Die Servos werden mit den Schrauben 5 und den Servoschraubösen 99 an den Querträgern angeschraubt.

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Bremsen
Das nebenstehende Bild verdeutlicht den Aufbau der Brems-Joche. Mit den Muttern werden die Bremsbacken ausgerichtet und festgekontert. Die Ösen der Bremsstangen liegen innen am Rahmen an und werden mit den Distanzröhrchen auf Abstand gehalten. In den Servohebel wird ein  M2 Gewinde geschnitten in das, das Drehelement ge-schraubt wird. Anschließend wird es wieder um zwei Umdrehungen zurückgeschraubt, um beweglich zu bleiben. Mit der Innensechskantschraube 45 wird die Zugstange mit dem Drehelement verbunden. Verbindet man das Servo der Bremse und das Servo der Entkupplung mit einem Y-Kabel zum Empfänger, so kann wie bei der Entkupplung angedeutet ein Kanal geteilt werden. In die eine Richtung von der Mitte weg wird Entkuppelt (die Bremse macht weiter auf)  in die andere Richtung wird gebremst.( die Entkupplung fährt in die Feder) .
Um einen Kurzschluss durch die Bremsbacken zu vermeiden und um eine bessere Bremswirkung zu erzielen, sollten die Bremsflächen der Bremsbacken mit etwas Leder oder Furnierholz beklebt werden.